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249 Blog-Beiträge

Verfasst am: 22 November 2010 08:45:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Großes Wachstum, niedrige Renditen

Thomas Sießegger

Der Markt der ambulanten Pflege verspricht riesiges Wachstum. Aber warum versuchen so viele große Anbieter, in den Markt zu kommen? Letzten Endes ziehen sie sich wieder zurück, oder geben auf. Warum? Wie passt das zusammen?

Weil sie zu gierig sind, zu hohe Renditen erwarten!
Wenn heute ein Pflegedienst eines Wohlfahrtsverbandes 3%-5% Rendite (Ergebnis dividiert durch Umsatz, meine ich) erzielt, dann ist das schon sehr gut.

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Verfasst am: 8 November 2010 00:00:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Kostencontrolling ist schrecklich unnütz ..

Thomas Sießegger

.. für einen ambulanten Pflegedienst

In vielen Pflegediensten - ich erlebe es immer wieder - reklamieren die Pflegedienstleitungen, dass sie keine Finanzbuchhaltungszahlen bekommen. Für andere Pflegedienste wiederum erstellen dieController höchst differenzierte monatliche Kostenarten in so genannten BABs (Betriebsabrechnungsbögen) oder BWAS (betriebswirtschaftliche Auswertungen). Da werden dann Positionen aufgeführtwie:
- Personalkosten Pflege = 60.000 Euro,
- Porto = 100 Euro, usw.
Die eine Kostenart ist 600 mal so viel Wert die andere, trotzdem bekommen beide "eine Zeile".

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Verfasst am: 2 November 2010 11:22:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Geld alleine macht die Mitarbeiter nicht zufrieden

Thomas Sießegger

Geld alleine ist es nicht, es gibt auch noch andere Dinge, welche Mitarbeitern Zufriedenheit und Anerkennung verschaffen

Oft frage ich mich - in diesen Zeiten von Personalmangel: Wieso schaffen es einige Pflegedienste, zufriedene Mitarbeiter zu haben, die motiviert und engagiert auftreten, wenn ich vor Ort eine Beratung durchführe. Trotzdem weiß ich, dass diese Mitarbeiter nicht sehr gut bezahlt werden, kein Weihnachtsgeld bekommen - auf jeden Fall nicht nach Tarif.
Und dann, andererseits, bin ich oft in Tarif-gebundenen Einrichtungen (wo die Bezahlung durchaus bis zu 20% oder 30% höher sein kann), und höre und sehe Unzufriedenheit an allen Ecken und Enden: Klagen über die Leistungsverdichtung, die "armen" Patienten (gemeint sind aber wahrscheinlich die klagenden selbstbemitleidenden Mitarbeiter selbst), Überstunden = schlecht, Abbau von Überstunden ist aber auch nicht gut, usw.
Das passt oft nicht zusammen.

Also, was kann man tun, um die Mitarbeiter zu motivieren?
Ich habe mal beobachtet.

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Verfasst am: 12 Oktober 2010 09:07:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Neue Kennzahlen gesucht

Thomas Sießegger

Wie können wir Erfolgsfaktoren exakt bestimmen, und v.a.: Wie können wir sie meßbar und vergleichbar machen?

Ich bin auf der Suche nach neuen Kennzahlen. Manche Erfolgsfaktoren eines ambulanten Pflegedienstes lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres über die üblichen Kennzahlen erfassen. Ich zeige einmal an Beispielen, was geht. Und dann, was ich suche.
Andreas Heiber und Gerd Nettrechnen z.B.

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Verfasst am: 25 September 2010 22:53:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Erlös-orientierte Personal-Einsatz-Planung [EOPEP] - das Ende naht

Thomas Sießegger

Immer und immer wieder die Erlös-orientierte Personal-Einsatz-Planung [EOPEP]
... und das in ihrer Reinform. Ich denke, das Ende naht.

Im Prinzip ist es einfach. Man nehme den Preis für eine Leistung, z.B. für LK 05 gibt es 8,00 Euro. Intern hat man einen Stundensatz von 40,00 Euro/Std. errechnet. Also dürfen die Mitarbeiter für diese Leistung exakt 12 Minuten benötigen.
Das alles folgt der alten Kaufmannsregel: "Auf die Dauer darfst du nicht mehr ausgeben als das, was du einnehmen kannst." Die kenne ich auch, als Dipl.Kaufmann.
Logo! Aber dann bitteschön etwas freier interpretieren und umsetzen, denn schließlich ist das Problem folgendes: Die Preise im Rahmen der Pflegeversicherung wurden 1995 (also im letzten Jahrtausend) von hochkarätigen "Laien" (= Betriebswirte und Juristen haben nicht unbedingt die große Ahnung von Pflege) festgesetzt.
Es gibt nur eine Schwierigkeit: Steigen die Vergütungen nicht oder kaum (so wie in den meisten Bundesländern in den letzten 15 Jahren), die eigenen Personalkosten steigen jedoch stark (teilweise um 30% bis 50% in den letzten 15 Jahren), so müssen jedes Jahr die intern festgelegten Zeiten angepasst werden.

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Verfasst am: 7 September 2010 17:48:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Eine PDL verdient viel mehr, sie bekommt jedoch viel zu wenig!

Thomas Sießegger

Auch eine PDL sollte einen Mindestlohn bekommen. Meine Forderung: Bis zu 1.000 Euro sollte der Lohnunterschied zu denPflegefachkräften betragen
Ich beginne mit einem realen Beispiel: Ich bin bei einem tarifgebundenen als Berater tätig. Dort ist die relativ neue PDL, seit 2 Jahren in dieserLeitungsfunktion, 35 Jahre alt, ledig, keine Kinder.

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Verfasst am: 31 August 2010 20:53:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Leitungswechsel: Wenn die PDL oder die Geschäftsführung in Rente geht ...

Thomas Sießegger

... hinterläßt sie meist ein große Lücke. Also: den Übergang gut vorbereiten!

Im Laufe ihrer Karriere hat eine PDL / GF viele Kontakte geknüpft, und ein immenses Know-How aufgebaut. Der Erfolg des Pflegedienstes (sei er positiv oder negativ) ist mittel- und langfristig u.a. maßgeblich das Result der Person und der Persönlichkeit der PDL/GF.

Deshalb muss der Wechsel gut vorbereitet sein, am besten in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Träger oder Verband.

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Verfasst am: 26 August 2010 17:45:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Der Verwaltungskraft einen neuen Namen geben

Thomas Sießegger

Verwaltungskräfte werden weiterhin benötigt, sie sollten jedoch andere Aufgaben übernehmen
Theoretisch - sollte man denken - bräuchten Sie gar keine Verwaltungskräfte mehr in Ihrem ambulanten Pflegedienst. Denn der Einsatz der EDV-gestützten Personal-Einsatz-Planung mit anschließender zeitnaher SOLL-IST-Kontrolle liefert die Abrechnung als fast 100%-iges Nebenprodukt. Die Verwaltung hat idealerweise gar nichts mehr mit der eigentlichen Abrechnung zu tun.
Früher war sie (die Verwaltungskraft) 10 bis 15 Tage mit der Eingabe der Daten beschäftigt, damit die Rechnungen möglichst bald "raus" gingen.

Ehrlicherweise müsste gefragt werden, was sie denn nach den 10 bis 15 Tagen gemacht hat? Folgendes:
Allgemeine Kommunikation, Telefondienst (auch schon in den ersten beiden Wochen des Monats!), Organisation der Verordnungen, Anlegen und Ablage der Patienten-Stammdaten, Kassenbuch führen, Ablage, usw.
Diese Tätigkeiten bleiben ja.

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Verfasst am: 17 August 2010 11:16:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Billig, billig, billig

Thomas Sießegger

Ambulante Pflege zu Dumping-Preisen darf es nicht geben!

Ich bin wieder da, aus dem Urlaub zurück. Und schon wieder im Einsatz. 4 Tage im Hotel. Und was bekomme ich? Apfel-Nektar anstatt Saft (so wie es drauf steht! Betrug!), fettreduzierten Joghurt mit mehlartiger Verdickung, eineService-Kraft für den ganzen Frühstücksraum, Kaffee zum Selbstholen, ...

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Verfasst am: 23 Juli 2010 16:28:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Ein Netbook für die PDL

Thomas Sießegger

Leicht, mobil, alles dabei - der kleine Helfer für unterwegs

Seit einigen Jahren empfehle ich, daß PDLs gut mit EDV ausgestattet sind, dahingehend daß eine PDL immer ein kleines Notebook dabei hat. In Seminaren höre ich jetzt immer wieder, daß dies einige auch schon erfolgreich anwenden und umsetzen. Allerdings mit einem noch kleineren Gerät, einem Netbook.
Ich habe selbst eines und kann von den Vorzügen schwärmen.

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Thomas Siessegger, Diplom-Kaufmann, Organisationsberater und Sachverständiger für ambulante Pflegedienste 

Claudia Henrichs, Unternehmensberaterin für Personalentwicklung, Trainerin und Coach für ambulante Pflegedienste

Christoph Jaschke, Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG), Marketingmanager & Pressesprecher, München

Peter Wawrik, Wawrik Pflege Consulting, Unternehmens- und Organisationsberatung im Pflegenetzwerk ambulant, Wohngemeinschaften und Tagespflegen

Giovanni Bruno, Online-Unternehmer, Berater für digitale Kommunikation und CEO der fokus digital GmbH. 

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