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246 Blog-Beiträge

Verfasst am: 12 Oktober 2010 09:07:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Neue Kennzahlen gesucht

Thomas Sießegger

Wie können wir Erfolgsfaktoren exakt bestimmen, und v.a.: Wie können wir sie meßbar und vergleichbar machen?

Ich bin auf der Suche nach neuen Kennzahlen. Manche Erfolgsfaktoren eines ambulanten Pflegedienstes lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres über die üblichen Kennzahlen erfassen. Ich zeige einmal an Beispielen, was geht. Und dann, was ich suche.
Andreas Heiber und Gerd Nettrechnen z.B.

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Verfasst am: 25 September 2010 22:53:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Erlös-orientierte Personal-Einsatz-Planung [EOPEP] - das Ende naht

Thomas Sießegger

Immer und immer wieder die Erlös-orientierte Personal-Einsatz-Planung [EOPEP]
... und das in ihrer Reinform. Ich denke, das Ende naht.

Im Prinzip ist es einfach. Man nehme den Preis für eine Leistung, z.B. für LK 05 gibt es 8,00 Euro. Intern hat man einen Stundensatz von 40,00 Euro/Std. errechnet. Also dürfen die Mitarbeiter für diese Leistung exakt 12 Minuten benötigen.
Das alles folgt der alten Kaufmannsregel: "Auf die Dauer darfst du nicht mehr ausgeben als das, was du einnehmen kannst." Die kenne ich auch, als Dipl.Kaufmann.
Logo! Aber dann bitteschön etwas freier interpretieren und umsetzen, denn schließlich ist das Problem folgendes: Die Preise im Rahmen der Pflegeversicherung wurden 1995 (also im letzten Jahrtausend) von hochkarätigen "Laien" (= Betriebswirte und Juristen haben nicht unbedingt die große Ahnung von Pflege) festgesetzt.
Es gibt nur eine Schwierigkeit: Steigen die Vergütungen nicht oder kaum (so wie in den meisten Bundesländern in den letzten 15 Jahren), die eigenen Personalkosten steigen jedoch stark (teilweise um 30% bis 50% in den letzten 15 Jahren), so müssen jedes Jahr die intern festgelegten Zeiten angepasst werden.

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Verfasst am: 7 September 2010 17:48:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Eine PDL verdient viel mehr, sie bekommt jedoch viel zu wenig!

Thomas Sießegger

Auch eine PDL sollte einen Mindestlohn bekommen. Meine Forderung: Bis zu 1.000 Euro sollte der Lohnunterschied zu denPflegefachkräften betragen
Ich beginne mit einem realen Beispiel: Ich bin bei einem tarifgebundenen als Berater tätig. Dort ist die relativ neue PDL, seit 2 Jahren in dieserLeitungsfunktion, 35 Jahre alt, ledig, keine Kinder.

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Verfasst am: 31 August 2010 20:53:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Leitungswechsel: Wenn die PDL oder die Geschäftsführung in Rente geht ...

Thomas Sießegger

... hinterläßt sie meist ein große Lücke. Also: den Übergang gut vorbereiten!

Im Laufe ihrer Karriere hat eine PDL / GF viele Kontakte geknüpft, und ein immenses Know-How aufgebaut. Der Erfolg des Pflegedienstes (sei er positiv oder negativ) ist mittel- und langfristig u.a. maßgeblich das Result der Person und der Persönlichkeit der PDL/GF.

Deshalb muss der Wechsel gut vorbereitet sein, am besten in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Träger oder Verband.

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Verfasst am: 26 August 2010 17:45:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Der Verwaltungskraft einen neuen Namen geben

Thomas Sießegger

Verwaltungskräfte werden weiterhin benötigt, sie sollten jedoch andere Aufgaben übernehmen
Theoretisch - sollte man denken - bräuchten Sie gar keine Verwaltungskräfte mehr in Ihrem ambulanten Pflegedienst. Denn der Einsatz der EDV-gestützten Personal-Einsatz-Planung mit anschließender zeitnaher SOLL-IST-Kontrolle liefert die Abrechnung als fast 100%-iges Nebenprodukt. Die Verwaltung hat idealerweise gar nichts mehr mit der eigentlichen Abrechnung zu tun.
Früher war sie (die Verwaltungskraft) 10 bis 15 Tage mit der Eingabe der Daten beschäftigt, damit die Rechnungen möglichst bald "raus" gingen.

Ehrlicherweise müsste gefragt werden, was sie denn nach den 10 bis 15 Tagen gemacht hat? Folgendes:
Allgemeine Kommunikation, Telefondienst (auch schon in den ersten beiden Wochen des Monats!), Organisation der Verordnungen, Anlegen und Ablage der Patienten-Stammdaten, Kassenbuch führen, Ablage, usw.
Diese Tätigkeiten bleiben ja.

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Verfasst am: 17 August 2010 11:16:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Billig, billig, billig

Thomas Sießegger

Ambulante Pflege zu Dumping-Preisen darf es nicht geben!

Ich bin wieder da, aus dem Urlaub zurück. Und schon wieder im Einsatz. 4 Tage im Hotel. Und was bekomme ich? Apfel-Nektar anstatt Saft (so wie es drauf steht! Betrug!), fettreduzierten Joghurt mit mehlartiger Verdickung, eineService-Kraft für den ganzen Frühstücksraum, Kaffee zum Selbstholen, ...

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Verfasst am: 23 Juli 2010 16:28:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Ein Netbook für die PDL

Thomas Sießegger

Leicht, mobil, alles dabei - der kleine Helfer für unterwegs

Seit einigen Jahren empfehle ich, daß PDLs gut mit EDV ausgestattet sind, dahingehend daß eine PDL immer ein kleines Notebook dabei hat. In Seminaren höre ich jetzt immer wieder, daß dies einige auch schon erfolgreich anwenden und umsetzen. Allerdings mit einem noch kleineren Gerät, einem Netbook.
Ich habe selbst eines und kann von den Vorzügen schwärmen.

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Verfasst am: 7 Juli 2010 19:59:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Jede frei verfügbare Pflegefachkraft "schnappen"

Thomas Sießegger

Erste Pflegedienste müssen Patienten und Kunden absagen, weil sie nicht genug Personal vorhalten können.
Die Lage wird immer dramatischer. Tatsächlich gibt es schon Pflegedienste, die Anfragen absagen müssen, weil sie kein Personal finden.
Insofern ist es wahrscheinlich nicht stark übertrieben, selbst dann Pflegefachkräfte einzustellen, wenn diese im Moment gar nicht zu 100% sofort ausgelastet sind.

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Verfasst am: 17 Juni 2010 09:05:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Halten Sie den Lohnabstand beim Mindestlohn

Thomas Sießegger

Die Einführung des Mindestlohns wird auch Auswirkungen auf Pflegefachkräfte(PFK) haben.

In Zeiten von Pflegefachkraftmangel wird es notwendig sein, bei der Einführung des Mindestlohns auch die Löhne der PFK entsprechend anzupassen. Wenn also bisher die Löhne der Helferinnen unter demMindestlohn waren, und diese nun angepasst werden müssen, dann würde sich manche PFK fragen, warum sie für einen ganz geringen Unterschied überhaupt die Ausbildung auf sich genommen haben und soeine hohe Verantwortung tragen.

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Verfasst am: 7 Juni 2010 22:35:00 | von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Begrüßungsgeld

Thomas Sießegger

Personalbeschaffung in Zeiten von Pflegefachkraftmangel, Teil II

Heute ging es bei meinem Seminar um "neue Ideen für ambulante Pflegedienste". Dabei habe ich - neben anderen 20 Ideen - auch über "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" gesprochen.

Ein Teilnehmer berichtete dann entgegnend, dass es schon Pflegedienste gäbe, die ein so genanntes Begrüßungsgeld in Höhe von 800 Euro für neue Pflegefachkräfte bereit halten.

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