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Verfasst von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Die Preise für Verhinderungspflege und Betreuungsleistungen mit oder ohne Investitionskosten-Anteil?

12.10.2015

Sollen | dürfen | können | müssen die Investitionskosten im Sinne des § 82 Abs. 2 SGB XI bei den Preisen für die Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI und für die Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI anteilig mit eingerechnet werden?

Die Antwort lautet: Ja, ja, ja, ja.

Aber die Frage ist in die Irre führend!

Die stundenweise Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI und die Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI sind nämlich Privatzahlerleistungen,
obwohl sie unter der Überschrift "SGB XI" zu den Erlösen aus den Leistungen der Pflegeversicherung gezählt werden.

Bei den Leistungskomplexen und -modulen der Pflegeversicherung werden die anteiligen Investitionskosten gem. § 82 Abs. 2 SGB XI ja entweder
a) in Form einer Investitionskosten-Hausbesuch-Erstattungs-Pauschale (oder in Prozent vom SGB XI-Umsatz) gegenüber den Kunden oder dem Sozialhilfeträger berechnet
oder
b) der Pflegedienst bekommt vom Bundesland oder dem Landkreis die anteiligen Investitionskosten auf Nachweis erstattet.

Alleine schon die Frage zu stellen ist also komplett unnötig und verwirrend.
Ein Handwerker sagt ja auch nicht zu seinem Kunden "Und zur Information für Sie: Der Anteil der Kosten für mein Auto und für meine Betriebs- und Geschäftsausstattung ist übrigens schon in dem Preis für Sie enthalten."

Das interessiert keinen Menschen. Das ist Belästigung des Kunden mit zu vielen Informationen.

Also, lassen Sie es sein. Rechnen Sie ihre kompletten Sachkosten in Ihre Preise für die stundenweise Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI und für die Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI mit ein.
.. und den kalkulatorischen Gewinn nicht vergessen!

Dann kommt ein Betrag heraus, z.B. 34,56 Euro.
Daraus machen Sie dann einen "schönen" Preis, z.B. 36 €.

Fertig.

… und nicht darüber reden, wie Sie den Preis ermittelt haben.

Lesen Sie hierzu auch den Blog-Beitrag vom 24.03.2015: "Verhinderungspflege und zusätzliche Betreuungsleistungen sind Privatzahlerleistungen"

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Thomas Sießegger
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Thomas Sießegger
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