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Verfasst von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Interimsmanagement

05.04.2010

... wenn die Spitze wegfällt, und keine Nachfolgerin da ist.

Was ist zu tun, wenn "auf einmal" die PDL weg ist? ...aus welchem Grund auch immer.
Schon des öfteren habe ich diese Situation erlebt. Manchmal sogar, obwohl es abzusehen war, dass die PDL in Rente geht, dass also keine Nachfolgerin "herangezogen" wurde. Aber das meine ich nun nicht. Es geht um die Situation, dass für einen absehbaren Zeitraum von 3 bis 9 Monaten keine neue PDL oder geschäftsführende PDL da ist. Man kann den Dienst nicht einer ungenügend geeigneten "Stellvertretung" überlassen (wenn diese nicht schon dauernd leitende Aufgaben übernommen hatte).

Es kann ein riesiger Schaden entstehen, durch entgangene Erlöse (weil die erbrachten Leistungen der Mitarbeiter immer inkonsequenter abgerechnet werden) oder weil die IST-Stunden der Mitarbeiter ohne Kontrolle bleiben und somit unnötige Kosten entstehen.

Die Zeit also, bis eine neue PDL aus den Kündigungsfristen eines anderen Anbieters abgeworben werden kann, sollte man gegebenfalls durch ein Interimsmanagement überbrücken, auch wenn das bis zu 10.000 EUR pro Monat kostet.

Zumindest sollte diese Möglichkeit abgewogen werden, nach folgender Formel:

geschätzter möglicher Schaden
minus (-) Kosten für Interimsmanagement
plus (+) nicht zu zahlendes Gehalt der "verlorenen" PDL
---------------------------------------------------------------------------------
= plus oder minus 

Bei einem positiven Ergebnis wäre Interimsmanagement eine gute Alternative zur Überbrückung.

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Thomas Sießegger
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