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Verfasst von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Spezielle Kräfte für die Beratungsgespräche nach § 37 Abs. 3 SGB XI einsetzen

12.04.2011

.. für Umsatzsteigerung, PDL-Entlastung und im Rahmen der Personalentwicklung
 
Die Beratungsgespräche nach § 37 Abs. 3 SGB XI werden aus meiner Sicht viel zu wenig von Pflegediensten genutzt.
Dabei stiften sie in dreierlei Hinsicht riesengroßen Nutzen. Diese drei Dinge haben aber nichts direkt miteinander zu tun.
 
Jeder ambulante Pflegedienst (mit ca. 150 regulären Patienten) sollte 2-5 Pflegefachkräfte für die Durchführung der Beratungsgespräche nach § 37 Abs. 3 SGB XI spezialisieren und ausbilden, mit folgenden Zielen:
1) zur Entlastung der Leitungen
2) zum Steigern der Erlöse
3) zur Personalentwicklung.
 
1) Entlastung der PDL: Pflegedienstleitungen sind heutzutage in vielerlei Hinsicht zeitlich und inhaltlich gefordert: Erstbeusche, Pflegevisiten, EDV-gestützte Personal-Einsatz-Planung und die ständige umfassende Kontrolle derselben. Da paßt es ganz gut, wenn diese zweifelsohne sehr wichtige Aufgabe an andere dafür spezialisierte Mitarbeiter abgegeben werden kann?
2) Im Prinzip stehen alle Kunden theoretisch als Kunden für die stundenweise Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI (= Ersatzpflege) zur Verfügung, wenn entsprechend beraten wird. Das sind "geschenkte 1.510 Euro pro Jahr pro Kunden, und alle sind glücklich: Der Kunde, die Angehörigen, der Pflegedienst und selbst die Pflegekasse, welche die pflegenden Angehörigen "schont" um nicht die teurere stationäre Versorgung übernehmen zu müssen. Die Kunden müssten (als Service vom Pflegedienst) angerufen werden. Diese Terminierung übernehmen die Verwaltungskräfte. Natürlich sind die Beratungsgespräche nicht nur wichtig wegen den Ersatzpflege, aber das ist einmal ein anderer Gesichtspunkt, der in der Praxis kaum beachtet wird.
 
3) Gezielte Personalentwicklung: Sie brauchen doch auch immer wieder neue und weitere Leitungskräfte? Eine Möglichkeit wäre es, für diese verantwortungsvolle Aufgabe spezielle Pflegefachkräfte auszusuchen, die sich über diesen Weg qualifizieren und lernen zu "verkaufen" und zu beraten; zwei Dinge, die sie später als Leitungskräfte benötigen.
 
Eine weitere Möglichlkeit ist es, z.B. gesundheitlich beeinträchtigte (aber erfahrene) Mitarbeiter einzusetzen, die in der Pflege selbst nur noch schwer einzusetzen sind.

Und so paßt denn alles zusammen.

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