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Verfasst von: Giovanni Bruno

Tipps für die Personalgewinnung ambulanter Pflegedienste über Social Media

27.07.2020

Wie Unternehmen aus der häuslichen Pflege die sozialen Medien für sich nutzen.

Dass häusliche Pflegedienste gegenwärtig unter immensem Personaldruck stehen, ist branchenbekannt, zugleich eine immer wieder in den Medien diskutierte Problematik. Potenzielle Bewerber*innen auf traditionellem Weg zu finden, zu motivieren und für das Unternehmen zu gewinnen, wird zur gewissermaßen aussterbenden Disziplin. Weitaus effizienter und erfolgversprechender hingegen ist das Recruiting über digitale Medien, insbesondere über die Social-Media-Kanäle.

Der Social-Media-Bereich zeichnet sich insbesondere durch die tagesaktuelle Dynamik mit der Möglichkeit, mit potenziellen Interessen*innen direkt ins virtuelle Gespräch zu kommen, aus. Nicht selten findet hier der Erstkontakt statt. Öffentlichkeits- und zielgruppenwirksame Ausrichtung der Präsenzen auf beispielsweise Facebook und Instagram ist deshalb unternehmerisches Pflichtprogramm.

Analog zu dem Grundsatz "lieber keine Website als eine schlechte Website" sollten ambulante Pflegedienste ebenso die Facebook- und Instagram-Präsenzen visuell und redaktionell nutzerfreundlich auf Vordermann bringen. Diese Seiten haben eine mindestens gleich hoch zu bewertende Bedeutung wie die unternehmenseigene Homepage.

Mehrwerte bieten und Aufmerksamkeit generieren durch ansprechende Online-Inhalte

Visuell stimmig werden insbesondere Social-Media-Seiten durch Bilder, Videos und Grafiken. Je abwechslungsreicher, umso besser. Diese Medien sollten professionell gestaltet sein und das vielzitierte "Aha-Erlebnis" bieten. Das beste Foto auf beispielweise Instagram ist das, das aus der Vielzahl der anderen heraussticht. Eines, bei dem die Nutzer spontan hängenbleiben und eben nicht weiterscrollen. Solch visuell ansprechender Content kann gut mit https://www.easil.com produziert werden. Das Programm gibt es teils kostenfrei und beinhaltet bereits Vorlagen für Instagram-Storys und -Templates.

Redaktioneller Mehrwert ist die Basis erfolgversprechender Online-Kommunikation, erst recht bei der Personalgewinnung. Ganz plakativ will das sagen: Aufgeklärte Online-Nutzer wollen keine nichtssagenden Statements; stattdessen geht es um Information, die möglichst lesenswert "verpackt" sein muss. Dafür bieten sich Themen an wie bestimmte Feier- oder Gedenktage, pflegerelevante News oder – speziell für die Personalgewinnung in der häuslichen Pflege – Videos, in denen Mitarbeiter*innen authentisch aus ihrem Arbeitsalltag berichten. Videos sind auch deshalb empfehlenswert, zumal sie am klickträchtigsten und günstigsten zu vermarkten sind.

Um nicht überhastet und mit möglicherweise fragwürdiger Qualität reagieren zu müssen, sollte ein Redaktionsplan entworfen und kontinuierlich erweitert werden. Angenehmer Nebeneffekt: Ein Redaktionsplan reduziert den Arbeitsaufwand massiv und spart dadurch Zeit und Geld zugleich. Bedenken müssen Sie dabei die unterschiedlichen Formate von Facebook und Instagram. Ein hilfreiches Tool kann ein Redaktionsplaner sein, etwa https://www.loomly.com. Das Prinzip lautet: Jeder Post sollte so gut sein, dass er es wert ist geteilt zu werden. 

Stellenanzeigen unkompliziert, preisgünstig und lokal vermarkten

Gerade ambulante Pflegeunternehmen sind auf die lokale Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit angewiesen. Die Mitarbeiter*innen stammen in den allermeisten Fällen aus dem regionalen Umfeld. Vor diesem Hintergrund zwingend wichtig ist es demnach, Marketing-Maßnahmen im Web auf das unmittelbare Einzugsgebiet des Pflegedienstes zu fokussieren. Insbesondere die Social-Media-Portale bieten dafür diverse Anwendungen und Chancen:

Facebook bietet mit "Facebook Jobs" die Möglichkeit, Stelleninserate zu veröffentlichen. Vakante Stellen können hier kostenlos eingegeben und ausgespielt werden, lassen sich zudem mit diversen Parametern, beispielsweise zur Branche, individualisieren. Damit die Jobangebote angesichts der Vielzahl der Inserate nicht untergehen, sollten sie beworben und in den Blickwinkel der Zielgruppe gerückt werden. 

Ebenso sind Facebook-Werbeanzeigen aufmerksamkeitssteigernd. Auch hier bietet das Social-Media-Portal immense Vorteile für lokal agierende Dienstleister: Durch die Auswahl spezieller Parameter kann die Werbung lokal ausgesteuert werden, etwa im Umkreis von 20 km um den Sitz des Unternehmens. Außerdem sind die Kosten marginal, liegen bei einer 1.000er-Reichweite etwa zwischen 5 und 15 Euro.

Empfehlenswert ist auch "Instant Experience", ein spezielles Werbeformat von Facebook. Das Social-Media-Portal stellt dabei eine Landingpage direkt auf Facebook zur Verfügung; im Gegensatz zu anderen Formaten werden die Inhalte also nicht lediglich etwa auf die eigene Website verlinkt.

Social Media lebt von Interaktion: Kommunikation auf Augenhöhe

Unterstützt werden kann die regionale Fokussierung, indem das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter*innen sich in pflegerelevante Facebook-Gruppen einbringen. Üblich ist, dass es in etlichen Regionen lokale Facebook-Gruppen gibt. Genau an denen sollten Sie sich beteiligen. Und selbstverständlichen motivieren Sie Mitarbeitende, Ihnen bei Facebook und Instagram zu folgen. Die sozialen Medien leben von Interaktion; die meisten Mitarbeitenden werden in ihrer Freundes- bzw. Follower-Liste in der Pflegebranche tätige Personen haben, möglicherweise sogar aktuell Stellensuchende.

Reputation in sozialen Netzwerken im Blick behalten

Sowohl um sämtliche Chancen zu nutzen, als auch etwaige Risiken auszuschließen, sollten Sie ausreichend Zeit bzw. personelle Ressourcen einplanen, um die Kanäle täglich zu prüfen. Elementar wichtig ist es, zeitnah auf Nachrichten, Kommentare und Fragen zu reagieren. In den sozialen Medien wird viel geteilt und diskutiert, oftmals auch durchaus kontrovers.

Eingehende Statements sollten ebenso umgehend wie höflich und auf Augenhöhe mit den Usern moderiert werden. Um einen Überblick über die Insights als auch externe Erwähnungen des Pflegedienstes zu erhalten, können Analyse- und Markenbeobachtungssysteme zum Einsatz kommen. Angeboten werden solche Systeme meistens von spezialisierten Agenturen.

#Personalgewinnung über Social Media

Tipp 1: Bieten Sie ihren Lesern visuelle und redaktionelle Mehrwerte.

Tipp 2: Vermarkten Sie Stellenangebote mit lokalem "Targeting".

Tipp 3: Nutzen Sie komfortable und arbeitserleichternde Tools.

Tipp 4: Reagieren Sie möglichst zeitnah auf Interaktionen im Web.

Fazit

Die sozialen Medien sind das ideale Terrain für die zeitgemäße Personalgewinnung, gerade für Dienstleister mit regionalem Einzugsgebiet wie Unternehmen aus der ambulanten Pflege. Dabei kombinieren diese Medien Vorzüge auf gleich mehreren Ebenen: Stelleninserate und weitere Marketingmaßnahmen sind preisgünstig, außerdem reichweitenstark und regional fokussierbar. Zudem können hier genau diejenigen punktuell und treffsicher angesprochen werden, die mit passender Vorbildung und weiteren Skills als Mitarbeitende in der häuslichen Pflege infragekommen. Nicht zu vergessen, dass die Bedienung dieser vielversprechenden Medien mit dem Einsatz komfortabler Tools vergleichsweise einfach ist.

 

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Giovanni Bruno
Giovanni Bruno
Online-Unternehmer, Berater für digitale Kommunikation und CEO der fokus digital GmbH.

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Thomas Sießegger, Diplom-Kaufmann, Organisationsberater und Sachverständiger für ambulante Pflegedienste

Claudia Henrichs, Unternehmensberaterin für Personalentwicklung, Trainerin und Coach für ambulante Pflegedienste

Christoph Jaschke, Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG), Marketingmanager & Pressesprecher, München

Peter Wawrik, Wawrik Pflege Consulting, Unternehmens- und Organisationsberatung im Pflegenetzwerk ambulant, Wohngemeinschaften und Tagespflegen

Giovanni Bruno, Online-Unternehmer, Berater für digitale Kommunikation und CEO der fokus digital GmbH. 

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