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Verfasst von: Christoph Jaschke, Deutsche Fachpflege Gruppe

Wachstum in der außerklinischen Intensivpflege .... bis ins Unendliche?

11.10.2016

Jedes Jahr steigen die Fallzahlen von langzeitbeatmeten Menschen, die in die außerklinische Versorgung entlassen werden, um 15, manche sprechen sogar von 25 Prozent! Entsprechend wächst die außerklinische Intensivpflege. Wie ist das angesichts des eklatanten Mangels an Fachkräften in der Pflege überhaupt möglich? Gleichzeitig mehren sich die Berichte über Dienstleister, die außerklinische Intensivpflege mit unqualifiziertem Personal erbringen. Wen wundert das?

Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. Der Gesetzgeber ist aufmerksam geworden und wird im Pflegestärkungsgesetz 3 (PSG III) viele neue Formen der Kontrolle beschließen, um dem Wildwuchs in der außerklinischen Intensivpflege Einhalt zu gebieten. Gut so!

Aber: Was geschieht, wenn im kommenden Jahr zahlreiche Dienstleister den Betrieb einstellen müssen, weil sie betrogen haben? Wer versorgt dann all die Menschen, die plötzlich keinen Pflegedienst mehr haben? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Pflegedienste können nicht einfach in einen anderen Pflegedienst wechseln, denn sie sind schlichtweg für die Intensivpflege nicht qualifiziert! Wie will man dieses riesige Loch stopfen, das sich in der Stunde der Wahrheit auftun wird?

In solchen Situationen wird gerne nach den Verantwortlichen gesucht. Sind es die Klinikärzte, die so tun, als sei der außerklinische Bereich nicht vom Fachkräftemangel betroffen? Sind es die Krankenkassen, die teilweise, was die Vergütung anbelangt, sittenwidrige Verträge mit Dienstleistern abschließen? Sind es die Dienstleister, die aus purer Geldgier betrogen haben? Ist es die Politik, die fast 30 Jahre die Missstände ignoriert hat?

Es gibt keinen einzelnen Verantwortlichen. Und selbst wenn, brächte uns dies bei der Lösung des Problems keinen Schritt weiter. Wir müssen die kurze Zeitspanne, die uns noch bis zum Inkrafttreten des PSG III im Januar 2017 bleibt, nutzen, um zu überlegen, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten und die Versorgung intensivpflegebedürftiger Menschen sichern können.

Welche Ideen haben Sie? Lassen Sie uns miteinander reden!                                                                        

Kontakt zur Geschäftsführung und zu den Führungskräften der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH: Ottobrunner Straße 43, 82008 Unterhaching, Telefon: +49 (0)89 540 42 68 10, Telefax: +49 (0)89 540 42 68 30, E-Mail: mail@heimbeatmung.com

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