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Verfasst von: Thomas Sießegger, Unternehmensberater

Wenn Pflegedienste 'zu flexibel' sind, ...

17.03.2010

... dann wird es kompliziert und aufwendig.
Viele Pflegedienste haben in den letzten Jahren einen hohen Anteil an so genannten geringfügig beschäftigten Mitarbeitern eingestellt, mit dem Gedanken an eine vermeintliche Kostenoptimierung und/oder mit dem Ziel die Personal-Einsatz-Planung flexibel gestalten zu können. Das war oftmals ein Trugschluß, denn wie sich zeigt, sind diese Pflegedienste gar nicht so rentabel.
Tipp:
Berechnen Sie Ihre 'Flexi-Quote'. Dividieren Sie die Anzahl der Mitarbeiter durch die Anzahl der Vollzeitkräfte. Das ist die 'Flexi-Quote'.
Als Empfehlung kann von einem Wert ausgegangen werden, der zwischen 1,3 und 1,9 liegt.
Alles was darüber liegt, führt vermutlich zu einem überkompensierenden Aufwand in Form von Kommunikation, den Organisationszeiten, der Verwaltung, der Lohnbuchhaltung, der Kontrolle, der Einarbeitung und der Personal-Einsatz-Planung gegenüber den vermeintlich 'eingesparten' Lohnkosten.
Die Flexibilität in der Touren- und Personal-Einsatz-Planung ist durch eine hohe 'Flexi-Quote' jedoch grundsätzlich gegeben, sie wird aber mit hohen 'Alternativ'-Kosten erkauft.
Abgesehen davon ist es - soviel ich weiß - gar nicht erlaubt, die gfBs anders zu bezahlen (Stundenlohn!) als die fest angestellten, sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter.
Die Lösung kann über die natürliche Fluktuation oder Expansion erfolgen: neue Mitarbeiter werden nur noch Teilzeit-beschäftigt.
Gegebenenfalls können Mitarbeiter auch freiwillig ihre geringfügige Beschäftigung in Teilzeit-Arbeitsverhältnisse umwandeln.

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