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Verfasst von: Giovanni Bruno

Wie können Unternehmen aus der ambulanten und stationären Pflege E-Recruiting für die Fachkräftegewinnung im Internet einsetzen? 7 Tipps von Giovanni Bruno

15.11.2019

In Deutschland herrscht bereits in etwa 400 Berufen ein Mangel an qualifiziertem Personal. Auch für die Pflegebranche ist das ein großes Problem. Klassische Recruiting-Maßnahmen stoßen an ihre Grenzen, obwohl entsprechendes Personal für behandlungs- und pflegebedürftige Personen immer wichtiger wird. Da in der Regel die Nachfrage nach Mitarbeitern größer als das existierende Angebot ist, sollten Unternehmen ihre Arbeitsplatzsituation so attraktiv wie möglich gestalten. Auch die Nutzung neuer Kommunikationskanäle gehört zu den Maßnahmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

E-Recruiting für die Pflegebranche

Wer als Unternehmen auf die altbewährten Methoden setzt, verliert häufig potenzielle Mitarbeiter an die Konkurrenz. Der Arbeitsmarkt und somit auch das Verhalten der Bewerber haben sich verändert und gleichzeitig nimmt der Fachkräftemangel in der Pflege weiter zu. Nicht mehr Print-Medien stehen für Jobsuchende an erster Stelle, sondern Online-Optionen. Nachfolgend stellt Giovanni Bruno 7 passende Tipps vor, um sowohl in der ambulanten als auch stationären Pflege mit E-Recruiting aktiv zu werden.

  1. Eigenes Jobportal: Für größere Firmen macht es möglicherweise Sinn, ein eigenes Jobportal auf der Firmenwebseite anzubieten. Auf diese Weise können sich Interessenten über ein Unternehmen informieren und im Karriereportal direkt einen Stellenausschreibung einreichen. Vorteilhaft: Die Personalabteilung des Unternehmens kontrolliert die eingehenden Stellen und Bewerber haben aufgrund des gleichen Corporate Designs einen Wiedererkennungswert. Es lassen sich zudem gezielt Werbemaßnahmen schalten und gleichzeitig Kosten sparen. Wichtig ist allerdings, dass das hauseigene Jobportal auch besucht wird, weshalb die Suchmaschinenoptimierung durch eine professionelle Agentur eine große Rolle spielt.
  2. Stellenportale im Internet: Das Internet ist voll von bereits existierenden Jobportalen, die Sie für Stellenanzeigen nutzen können. Ob Monster, StepStone und viele weitere Karriereportale, die von Interessenten (auch mobil) bereits häufig genutzt werden – Reichweite ist definitiv vorhanden. Nachteilig ist jedoch die Tatsache, dass gerade Premium-Angebote der Portale sehr teuer ausfallen können.
  3. XING und LinkedIn: Der dritte Tipp bezieht sich auf die sozialen Business-Netzwerke, wie vorrangig XING und LinkedIn. Auch diese Plattformen werden gerade für das E-Recruiting eingesetzt und sind daher auch bestens für die Pflegebranche geeignet. Dabei können Mitarbeiter auch aktiv über Profile potenzieller Mitarbeiter Recruiting betreiben und damit den Prozess optimieren.
  4. Facebook: Ein weiteres, äußerst bekanntes Netzwerk ist Facebook. Für berufliche Zwecke dient dieses Portal eher zweitrangig, allerdings ist es durch passende Facebook-Gruppen durchaus möglich, regional Interessenten für die ambulante oder stationäre Pflege für sich zu gewinnen. Wohingegen in XING und LinkedIn eher ein professioneller Ton nötig ist (und damit auch Sie als Ansprache), greifen Recruiter in Facebook-Gruppen eher zum persönlichen Du. Da gerade in der Pflegebranche das Wording sehr wichtig ist, müssen Unternehmen darauf achten, sich auch in derartigen Gruppen vertrauenswürdig und seriös darzustellen.
  5. Eigene Kanäle in Social Media: Um sein eigenes Unternehmen zu präsentieren, gibt es heutzutage unzählige soziale Plattformen. Besonders bekannt und beliebt sind Facebook, Twitter, aber auch Video- sowie Bild-Portale wie YouTube und Instagram. Der virale Effekt einer Stellenausschreibung sollte dabei nicht unterschätzt werden, wobei es wichtig ist, mit einem entsprechend aktiven Antwort-Management zu reagieren.
  6. Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken: Nicht nur kostenlose Profile können Unternehmen in Facebook und Co. erstellen, um Recruiting zu betreiben. Auch bezahlte Werbeanzeigen gehören zu den Optionen, geeignete Bewerber zu finden. Diese Anzeigen lassen sich regional ausspielen, um die passende Zielgruppe zu erreichen. Um das E-Recruiting in der Pflegebranche konsequent auszunutzen, kommt hierbei zudem das Cross Media zum Einsatz.
  7. Local SEO: Dieser Begriff beschreibt "lokale Suchmaschinenoptimierung". Das bedeutet, dass die Webseite eines Unternehmens auf die ansässige Region optimiert ist und somit in den Suchmaschinen besser von Interessenten gefunden wird.

Die ersten Schritte

Ganz gleich, ob Personal für die ambulante oder stationäre Pflege benötigt wird: Das E-Recruiting darf von Unternehmen heutzutage nicht ignoriert werden. Vergleicht man allein die Akzeptanz und Nutzung, so ist der Trend deutlich erkennbar. Bereits über 80 Prozent der Stellenanzeigen werden auf eigenen Firmenwebseiten veröffentlicht, über 60 Prozent der Unternehmen setzen zudem auf Online-Stellenbörsen. Printmedien werden dagegen beim Recruiting nur noch zu etwa 20 Prozent eingesetzt. Um einen oder mehrere Tipps aus diesem Artikel umzusetzen, ist es nötig, den passenden Ansprechpartner für das digitale Personalmarketing an seiner Seite zu wissen. Eine SEO-Agentur ermöglicht diese Dienste, indem Bewerber entdeckt und nachhaltig Interesse geweckt wird.

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Giovanni Bruno
Giovanni Bruno
Online-Unternehmer, Berater für digitale Kommunikation und CEO der fokus digital GmbH.

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Thomas Sießegger, Diplom-Kaufmann, Organisationsberater und Sachverständiger für ambulante Pflegedienste

Claudia Henrichs, Unternehmensberaterin für Personalentwicklung, Trainerin und Coach für ambulante Pflegedienste

Christoph Jaschke, Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG), Marketingmanager & Pressesprecher, München

Peter Wawrik, Wawrik Pflege Consulting, Unternehmens- und Organisationsberatung im Pflegenetzwerk ambulant, Wohngemeinschaften und Tagespflegen

Giovanni Bruno, Online-Unternehmer, Berater für digitale Kommunikation und CEO der fokus digital GmbH. 

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