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Krankenkassen

AOK Nordost rechnet mit 600 Millionen Mehrkosten für die Pflege

15.12.2016
Foto: AOK Nordost

Foto: AOK Nordost

Die AOK Nordost will 2017 zusätzlich 600 Millionen Euro für die Pflege zur Verfügung stellen. Als Grund werden Mehrausgaben genannt, die durch das PSG II entstehen, heißt es von Unternehmensseite. AOK-Chef Michalak sieht jetzt die Leistungserbringer "in der Pflicht", die "Pflegequalität zu sichern".

Rund 600 Millionen Euro zusätzlich für die Pflege plant die AOK Nordost für das kommende Jahr. Damit sollen die Mehrausgaben durch die ab 1. Januar 2017 greifende Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz II) finanziert werden.

Das Bundesministerium für Gesundheit rechnet damit, dass durch die Pflegereform die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland in den kommenden Jahren um 500.000 von derzeit 2,8 Millionen auf 3,3 Millionen steigt. Seit Mitte Dezember 2016 verschickt die Kasse rund 175.000 persönliche Informationsschreiben, so dass jeder Pflegeversicherte der AOK Nordost in den kommenden Tagen erfährt, in welchen Pflegegrad er zum 1. Januar wechselt.

"Mit den Mehrausgaben von rund 600 Millionen Euro werden die finanziellen Grundlagen geschaffen, damit die rund 175.000 Pflegebedürftigen der AOK Nordost die Hilfe und Unterstützung erhalten, die sie im Alltag dringend brauchen", sagt Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der Gesundheitskasse. "Hier stehen auch die Leistungserbringer in der Pflicht, durch diese Mehrausgaben die Standards der Pflegequalität zu sichern und die professionellen Pfleger tarifgerecht und angemessen zu bezahlen. Denn für eine gute Pflege sind zufriedene Mitarbeiter Voraussetzung. Daher wird sich die AOK Nordost auch weiterhin in den Vergütungsverhandlungen mit den Pflegeunternehmen und deren Verbänden dafür einsetzen, dass in Verträgen Tarifgerechtigkeit zugesichert wird", so Michalak weiter.

Um die Mehrausgaben durch die Pflegereform zu finanzieren, wird der Beitragssatz der Pflegeversicherung ab 1. Januar 2017 um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Dadurch sollen laut dem Bundesministerium für Gesundheit jährlich etwa fünf Milliarden Euro mehr für Pflegeleistungen zur Verfügung stehen.

Mehr zum PSG II auch in unserem Seminar der Vincentz Akademie:

Seminar 8 - Die Pflegestärkungsgesetze 2017 ambulant

Seminarinhalte

 Das NBI in der Praxis

  • Das NBI und seine Kriterien
  • Stolpersteine und Chancen
  • Erste Praxiserfahrungen

Die Schnittstelle zur Sozialhilfe

  • Regelungen §§ 62 ff. nach dem PSG III
  • Praxis in den Kommunen und Ländern
  • Schnittstellen und Stolperstellen

Die Überleitungskunden

  • Wie ist die Überleitung gelaufen: Beispiele aus der Praxis
  • Probleme in der Umstellung?
  • Aus der Überleitung weiterhin Potentiale schöpfen?!

Betreuung als neue, strategische Leistung

  • Endlich Zeit: Betreuung nutzen
  • Betreuung als Sachleistung oder/und als Entlastungsbetrag
  • Betreuung integrieren oder ausgliedern?

Die neuen Dienstleister!?!

  • Die Angebote nach Landesrecht
  • Inhalte und Abgrenzung
  • Kooperationspartner oder Konkurrent?
  • Selbst machen oder ausgliedern?

Wohngemeinschaften und Tagespflege: sinnvolle Erweiterungen?

  • Potentiale der Tagespflege
  • Tagespflege entwickeln und richtig nutzenWohngemeinschaften als ambulante Vollversorgung
  • Länderrecht und Finanzierungsvarianten

Strategieplan für das Jahr 2017

  • ‚Restarbeiten‘ aus der Überleitung
  • Personal: der limitierende Faktor
  • Strategie

Termine:

      29. März 2017 Düsseldorf/Ratingen  
      04. April 2017 Berlin/Schönefeld  
      07. Juni 2017 Hannover  
      13. Juni 2017 Frankfurt a. M./ Bad Nauheim  
      04. Juli 2017 Nürnberg  

Anmeldung unter

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