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BdSAD fordert professionelle Versorgungsstrukturen

Alltagsbegleitung darf nicht zum Gnadendienst verkümmern

28.08.2017
Meist setzt die Betreuungssituation in einer demenziellen Situation von Pflegebedürftigen ein. Eine qualitätsgesicherte Begleitung durch eine feste Bezugsperson ist in diesem Stadium enorm wichtig", so der BdSAD. Foto: Adobestock/Kzenon

Meist setzt die Betreuungssituation in einer demenziellen Situation von Pflegebedürftigen ein. Eine qualitätsgesicherte Begleitung durch eine feste Bezugsperson ist in diesem Stadium enorm wichtig", so der BdSAD. Foto: Adobestock/Kzenon

Examinierte Pflegekräfte sind Mangelware in Deutschland. Gleichzeitig wächst der Bedarf unaufhaltsam. Ähnlich prekär ist die Lage neuerdings auf dem Betreuungssektor: Denn mit den Pflegestärkungsgesetzen haben Pflegebedürftige und pflegende Angehörige seit geraumer Zeit rechtlichen Anspruch auf Unterstützung und Entlastung im Alltag.

Die Nachfrage nach qualifizierten Betreuungskräften ist entsprechend sprunghaft gestiegen. Doch die Hoffnung, wirklich professionelle Kräfte für diese nichtpflegerischen, gleichwohl anspruchsvollen Aufgaben zu finden, haben viele aufgegeben.

Erhebliche Mittel werden nicht abgerufen

Sigrid Zimmer, Vorsitzende der BdSAD: "Es ist nicht hinnehmbar, dass das Potenzial von einigen hundert qualifizierten und meist langjährig erfahrenen Senioren-Assistenten in der Alltagsbetreuung weiterhin nur Privatzahlern vorbehalten bleibt, nur weil sie einzelunternehmerisch tätig sind und damit in fast allen Bundesländern nicht zur Abrechnung ihrer Leistungen gemäß § 45 SGB XI zugelassen werden." Doch Alltagsbetreuung ist nach den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht länger ein Privileg, sondern muss jeder beanspruchen können, der ein Anrecht darauf hat. Gleichwohl bestätigen auch die Pflegekassen, dass ein erheblicher Teil der Mittel zur Alltagsbetreuung weiterhin nicht abgerufen wird.

 Derweil setzen Länder und Kommunen vor allem auf ehrenamtliche Helfer, um die Lücke zu schließen. Bisher mit sehr mäßigem Erfolg. "Allein mit der Gnade ehrenamtlicher Unterstützung wird der Bedarf aber nicht gedeckt werden können", betont Zimmer.

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