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Palliativmedizin

Aktive Sterbehilfe verhindern

11.03.2013
Mit Patientenverfügungen können Unsicherheiten ausgeräumt werden.

Foto: Dan Race/Fotolia.com

Mit Patientenverfügungen können Unsicherheiten ausgeräumt werden.

Foto: Dan Race/Fotolia.com

Die Deutsche Palliativstiftung will mit verstärkter Aufklärung Fälle von aktiver Sterbehilfe verhindern. "Aufklärung tut not, damit eine gute Palliativversorgung Sterbehilfe überflüssig machen kann", sagte der Vorstandsvorsitzende der in Fulda ansässigen Stiftung, Thomas Sitte. Er reagierte mit seinem Vorstoß auf einen tragischen Fall von versuchter aktiver Sterbehilfe im hessischen Altenstadt.

Der Angeklagte wurde vom Landgericht Gießen vor wenigen Tagen wegen versuchten Totschlags zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) schreibt.

Der 80-jährige Mann hatte das Leben seiner bettlägerigen und dementen Frau (76) als nicht mehr lebenswert erachtet und durchtrennte im Februar 2012 den Schlauch ihrer Nahrungssonde. Zwar konnte noch am gleichen Tag die Sonde wieder angeschlossen werden, aber im März starb die Frau dann nach einer Lungenentzündung.

"Diese tragische Verzweiflungstat hätte nicht passieren dürfen", betonte Sitte. Der Fall zeige "leider wieder einmal, dass die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung in der Bevölkerung nach wie vor zu wenig bekannt sind". Der Fuldaer Arzt engagiert sich mit der Palliativstiftung dafür, dass das Wissen, dass unnötiges Leid verhindert werden kann, in der Gesellschaft weiter verbreitet wird.

Auch Sittes Stellvertreterin Ruth Rissing-van Saan betonte, dass solche Sterbehilfe nicht notwendig sei. "Niemand muss länger Leid ertragen, als er dies möchte. Wenn ein Mensch in schwerster Krankheit den erlösenden Tod herbeisehnt, darf er selbstbestimmt jede künstliche Lebensverlängerung und Therapien ablehnen oder beenden." Niemand habe die gesetzliche Pflicht, weiter zu leben und habe das Recht auf Therapieverweigerung. "Auch Suizid ist für den Betroffenen selbst nicht strafbar", teilte die hemalige Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof mit. Aber ein Tötungswunsch dürfe nicht an Zweite abgegeben und eine Tötung niemals delegiert werden.

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland eine Straftat. Mit Patientenverfügungen können Unsicherheiten ausgeräumt werden. Die Stiftung bietet Muster zu Patientenverfügungen an sowie Bücher und Informationsbroschüren.

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