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Häusliche Pflege Intensiv

Qualität in der Beatmungstherapie

25.08.2014
Foto: Werner Krüper

Foto: Werner Krüper

Verbessert sich die Atmungsfunktion eines beatmeten Patienten, kommt eine Anpassung der Beatmungszeiten infrage: ein Weaningversuch. Wobei es dabei zwischen Beatmungszentrum und Pflegedienst ankommt, behandelt der aktuelle Sonderteil "Intensiv" der Zeitschrift Häusliche Pflege.

"Der Bedarf an therapeutischer Beatmung ist wechselhaft", stellen Prof. Dr. Gerhard Laier-Groeneveld und Ramona Förster fest. In ihrem Fachbeitrag zum Thema "Weaning" in Häsuliche Pflege unterstreichen sie, dass die künstliche Beatmung bei Patienten mit chronischer Atmungsinsuffizienz eine medizinische Therapie ist, welche "die Lebensqualität steigert und das Leben verlängert, wenn sie regelmäßig  und in der notwendigen Dauer und Intensität durchgeführt wird". Werde aus therapeutischer Indikation beatmet, sei Weaning, also die Beendigung der Beatmung, "nicht sinnvoll", positionieren sich die Autoren. Außerklinisches Weaning gebe es daher nicht, "wohl aber die außerklinische Anpassung der Beatmungszeit an den Bedarf". Denn gerade nach einer schwereren Erkrankung könne sich die Leistung der Atmungspumpe noch über längere Zeit verbessern über den stationären Aufenthalt hinaus. "Dann kann eine Anpassung der Beatmungszeiten an den Bedarf der sich verbessernden Atmungspumpe auch zu Hause sinnvoll sein."

 Alle Maßnahmen der Beatmungstherapie, wie die Anpassung der Beatmungszeiten, sind originär ärztliche Aufgaben. Pflegekräfte eines Intensiv-Pflegedienstes dürften daher keinerlei aktive Veränderungen am Beatmungsgerät oder -zugang vornehmen, so die Autoren. Daraus ergebe sich, "dass jede Änderung unter klinischen Bedingungen, optimalerweise in einem Beatmungszentrum erfolgen muss." In der Zusammenarbeit mit dem Beatmungszentrum fallen dem Pflegedienst in der außerklinischen Beatmung u. a. folgende Aufgaben bzw. Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu:

  • Durchführung der verordneten behandlungspflegerischen  Maßnahmen inklusive Durchführung der mit der Beatmung in Zusammenhang stehenden intensivpflegerischen Maßnahmen (Sekretmanagement, Risikomanagement).
  • Vermeidung von Notfallsituationen durch frühzeitige Erfassung von Risikofaktoren und Veränderungen.
  • Erkennen von Veränderungen der Gesamtsituation bzw. die Beatmung beeinflussenden Faktoren (spezielle Krankenbeobachtung).
  • Bewertung der Parameter und adäquate Reaktion und Weiterleitung der Informationen an den ärztlichen Behandler ambulant.
  • Kommunikation mit dem behandelnden Weaningzentrum.
  • Koordination aller am Prozess beteiligten Kooperationspartner.ton des Patienten und
  • Begleitung und Unterstützung des Patienten bei der Umsetzung veränderter Beatmungsmaßnahmen.
  • Beratung, Unterstützung und Motivation des Patienten und dessen sozialen Umfeld.

Weiteres Thema des Sonderteils "Intensiv" in der August-Ausgabe von Häusliche Pflege: Pflege zentralvenöser Katheter

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Weiterführende Links:

Eine Übersicht über alle Beatmungszentren in Deutschland finden Sie hier.

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