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DGG: Position zur Sterbehilfe-Debatte

Suizidprävention ist in den Hintergrund geraten

03.09.2015
Für die Praxis in der häuslichen Versorgung sei laut DGG am Ende des Lebens vor allem eine Verbesserung der Vorsorgeplanung (Advance Care Planning) anzustreben. Foto: epd/bild-Schumann

Für die Praxis in der häuslichen Versorgung sei laut DGG am Ende des Lebens vor allem eine Verbesserung der Vorsorgeplanung (Advance Care Planning) anzustreben. Foto: epd/bild-Schumann

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) bezieht Position zur Sterbehilfe-Debatte, über die im Deutschen Bundestag diskutiert und im November 2015 abgestimmt werden soll. 

Die aktuelle gesellschaftspolitische Diskussion zur Sterbehilfe wird von der DGG grundsätzlich begrüßt, da auf diesem Wege auch wichtige Informationen weitergetragen und Wissenslücken geschlossen werden können. Für die Praxis im Krankenhaus, dem Alten- und Pflegeheim, sowie in der häuslichen Versorgung sei am Ende des Lebens vor allem eine Verbesserung der Vorsorgeplanung (Advance Care Planning) anzustreben.

Zudem müsse bei der aktuellen Sterbehilfe-Debatte aus geriatrischer Sicht kritisch eingewandt werden, dass die jahrelangen Bemühungen um Suizidprävention in der aktuellen Debatte in den Hintergrund geraten seien.

Die DGG fordert, dass die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, die eine gute ärztliche Begleitung schwerstkranker älterer Patienten bis an ihr Lebensende ermöglichen. Dass ferner bei der engen Assoziation von Suizid und psychischen Erkrankungen die Debatte über Suizid beziehungsweise der Gedanke der Suizidprävention stärker berücksichtigt wird. Laut DGG müssen bestehende strafrechtliche Regelungen zum Suizid und zur Suizidbeihilfe bestehen bleiben. Außerdem sollten laut DGG organisierte Sterbehilfevereine, die kommerzielle Interessen verfolgen, verboten werden.

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