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Ambulante Versorgungslücken nach Krankenhausaufenthalt: Kontroverse Diskussion im Gesundheitsausschuss

28.03.2011

Berlin. Ob und in welchem Umfang derzeit eine Versorgungslücke von Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt besteht, wurde kürzlich bei einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses diskutiert. Die Experten waren sich zu diesem Thema nicht einig, wie der Deutsche Bundestag mitteilt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will mit dem Antrag (17/2924) einen Anspruch auf "Behandlungs-, Grundpflege und/oder hauswirtschaftliche Versorgung" durchsetzen und bewirken, dass in der Begleitforschung die "Auswirkungen auf die Versorgungsqualität der angrenzenden Versorgungsbereiche" untersucht werden.

Während Sozialverbände wie die Caritas und die Diakonie eine gesetzliche Leistungsausweitung befürworten, lehnt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) diese ab. Caritas und Diakonie betonen, dass ein "Paradigmenwechsel" hin zur ambulanten Versorgung von Kranken seit der Einführung der DRG stattgefunden habe. Der Sozialverband Deutschlands schlägt für die Zukunft die Einrichtung eines qualifizierten Überleitungs- und Entlassungsmanagement vor. Bestehende ambulante Behandlungseinrichtungen sollen stärker verpflichtet werden.

Nach Ansicht der GKV würde eine gesetzliche Leistungsausweitung vom originären Versorgungsauftrag der Krankenversicherung abweichen. Die GKV machte geltend, dass es bislang kein konkretes Zahlenmaterial über tatsächliche Versorgungslücken gebe. Auf die Krankenkassen kämen zudem Ausgabenzuwächse zu, "die nicht quantifizierbar" seien.

Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik merkte in einer schriftlichen Stellungnahme an, ob nicht vielmehr die Änderung des Paragrafen 38 zum Thema "Haushaltshilfe" diskutiert werden müsse, um "die ohne Zweifel bestehende Versorgungslücke" zu schließen.

Der AOK-Sachverständige Manfred Adryan wies darauf hin, dass man den Patienten schon vor der Operation im Krankenhaus darüber aufklären müsste, wie sein Gesundheitszustand nach seiner Entlassung sei, berichtet der Bundestag. Viel hänge davon ab, ob der einzelne Patient seine Pflege frühzeitig durch Familie und Nachbarn organisieren könnte. "Aber wenn man vorher nicht weiß, was auf einen zukommt, kann man die Dinge nicht regeln", so Adryan.

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