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Laut Befragung

Arbeitsbelastung in der Pflege höher als in anderen Berufen

04.05.2020
Pflegende mögen ihren Beruf zwar größtenteils, sind aber höheren körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt als Menschen, die in anderen Branchen tätig sind.
Foto: Adobe Stock/ Robert Kneschke

Pflegende mögen ihren Beruf zwar größtenteils, sind aber höheren körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt als Menschen, die in anderen Branchen tätig sind.
Foto: Adobe Stock/ Robert Kneschke

In der Corona-Pandemie wird die Arbeit der Pflegeberufe stärker gewürdigt als je zuvor. Allerdings weisen Forscher, Gewerkschaften und Verbände angesichts der demografischen Entwicklung und des chronischen Fachkräftemangels seit Jahren auf Missstände bei den Arbeitsbedingungen hin.

Die regelmäßigen Erwerbstätigenbefragungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigen, dass die Belastungen über die Zeit weitestgehend gleich bleiben: Verglichen mit anderen Berufen sind sie besonders hoch. Das häufige Heben und Tragen schwerer Lasten und das Arbeiten in Zwangshaltungen - hockend, gebückt oder kniend - kommt dreimal so häufig vor wie durchschnittlich in anderen Berufen.
Auch psychisch sind Pflegende stärker belastet. Mehr als zwei Drittel der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger gaben in der jüngsten Befragung von 2018 an, häufig starkem Termin- und Leistungsdruck ausgesetzt zu sein und beim Arbeiten häufig unterbrochen oder gestört zu werden. Mehr als die Hälfte muss sehr schnell arbeiten, 37 Prozent häufig "an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit". Das ist mehr als doppelt so viel wie in anderen Berufen. Auch Altenpfleger nannten diesen Wert. Fast viermal so häufig wie andere Erwerbstätige geraten sie zudem in "gefühlsmäßig belastende Situationen": 40 Prozent gaben dies 2018 in der Studie an, Beschäftigte aus anderen Berufen sind insgesamt nur zu elf Prozent oft in emotionalen Belastungssituationen. Entsprechend fühlen sich rund 45 Prozent der Pflegenden überfordert - im Vergleich zu 21 Prozent der anderen Beschäftigten. Auch haben Angehörige der Pflegeberufe deutlich häufiger psychosomatische und Muskel-Skelett-Beschwerden. Mehr als die Hälfte der Pflegenden gab an, drei und mehr gesundheitliche Beschwerden zu haben. Von den anderen Erwerbstätigen trifft dies nur auf ein Drittel zu.
Dennoch zeigen Befragungen: Fast 90 Prozent der beruflich Pflegenden mögen ihre Arbeit. In der stationären und ambulanten Pflege in Klinken und Pflegeheimen sind aktuell mehr als 1,5 Millionen Personen beschäftigt.

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