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Reform der Pflegeausbildung umsetzen

Bayern: Bündnis für generalistische Pflegeausbildung

09.01.2019
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml stellt das Bündnis für eine generalistische Pflegeausbildung vor.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml stellt das Bündnis für eine generalistische Pflegeausbildung vor.

(Foto: STMGP)

In Bayern gibt es jetzt ein "Bündnis für die generalistische Pflegeausbildung". Eine entsprechende Urkunde wurde am 8. Januar in München unterzeichnet. An dem Bündnis beteiligen sich – neben dem bayerischen Kultusministerium und dem bayerischen Wissenschaftsministerium – Ausbildungsträger sowie weitere Institutionen und Verbände.

Gesundheits- und Pflegemministerin Melanie Huml unterstrich: "Die Unterzeichner werden sich unter anderem dafür einsetzen, ausreichend Plätze für die praktische und schulische Ausbildung zur Verfügung zu stellen. Auch werden sie sich an regionalen Ausbildungs- und Kooperationsverbünden beteiligen."

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo betonte, dass dadurch die Ausbildungszahlen im Pflegebereich erhöht und die Praxiseinsätze für die Auszubildendensichergestellt werden sollen. Wie wichtig es sei, jungen Menschen, die in der Pflege ihre berufliche Zukunft sehen, eine moderne und attraktive Ausbildung zu bieten, betonte Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

Huml ermunterte weitere Verbände und Einrichtungen, die an der Pflegeausbildung beteiligt sind, dem Bündnis für generalistische Pflegeausbildung beizutreten. Bereits im Oktober letzten Jahres hatte das Gesundheitsministerium mit der Unterzeichnung eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit der Pflegeausbildungsfonds Bayern GmbH i.Gr. den Startschuss zur Finanzierung der  Pflegeausbildung ab dem Jahr 2020 durch einen umlagefinanzierten Ausgleichsfonds gegeben.

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