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Freiheitsentziehende Maßnahmen

Bayern will gegen Gewalt in der Pflege vorgehen

14.06.2017
Es sei es wichtig, Hinweise auf mögliche Gewalteinwirkungen ernst zu nehmen und ihnen nachzugehen, so Huml. (Foto: Werner Krüper)

Es sei es wichtig, Hinweise auf mögliche Gewalteinwirkungen ernst zu nehmen und ihnen nachzugehen, so Huml. (Foto: Werner Krüper)

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat zu einem verstärkten Vorgehen gegen Gewalt in der Pflege aufgerufen. Sie wolle sich dafür einsetzen, freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege zu verringern.

Huml betonte, dass jeder pflegebedürftige Mensch ein würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben führen können müsse. Deshalb sei es wichtig, Hinweise auf mögliche Gewalteinwirkungen ernst zu nehmen und ihnen nachzugehen. Sie fügte hinzu: "Genauso wichtig sind Vorsorgemaßnahmen, damit es gar nicht erst zu Gewalt kommt. Dazu gehören auch Unterstützungsangebote für Menschen, die Angehörige pflegen und mit dieser Aufgabe überfordert sein könnten. Denn das Problem der Gewalt in der Pflege ist nicht auf Heime beschränkt. Vielmehr ist auch die familiäre Pflege betroffen."

Dabei unterstrich sie: "Mein Ziel ist, Unterstützungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige weiter auszubauen. Zudem sollte über Belastungen und Überforderungen pflegender Angehöriger offener als bisher gesprochen werden. Das Thema Gewalt in der familiären Pflege darf kein Tabu sein, wenn wir die Lage der Betroffenen verbessern wollen."

Die Ministerin will sich zudem dafür einsetzen, freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege zu verringern. Sie erläuterte: "Jede Form auch einer korrekt angewandten Maßnahme wie etwa mechanische Fixierungen über Bettgitter oder Gurte stellt eine Gewaltanwendung dar. Dies kann auch für sedierende Medikamente wie Schlafmittel oder Psychopharmaka gelten, wenn mit deren Verabreichung zum Beispiel eine Einschränkung in der Fortbewegung des Betroffenen beabsichtigt ist."

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