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Initiative in München

Betreuungsgericht will Psychopharmaka in der Pflege reduzieren

27.06.2014
Das Betreuungsgericht München will fortan dafür sorgen, dass weniger alte und pflegebedürftige Menschen mit Medikamenten ruhiggestellt werden.

<paragraph align="right">Foto: ABDA</paragraph>

Das Betreuungsgericht München will fortan dafür sorgen, dass weniger alte und pflegebedürftige Menschen mit Medikamenten ruhiggestellt werden.

Foto: ABDA

Das Betreuungsgericht München will mit einem neuen Modell dafür Sorge tragen, dass alte und pflegebedürftige Menschen weniger mit Psychopharmaka und anderen Medikamenten ruhiggestellt werden. Das sagte der Präsident des Münchner Amtsgerichts, Gerhard Zierl, der Deutschen Presseagentur (dpa).

Im Rahmen des gemeinsam mit dem Bayerischen Justizministerium erarbeiteten Modells mit dem Titel "Initiative München, Psychopharmaka in Alten- und Pflegeheimen" sollen am Münchener Gericht künftig Verfahrenspfleger eingesetzt werden. Diese Verfahrenspfleger verfügen sowohl über pflegefachliches als auch juristisches Wissen. Sie können mit den Pflegeverantwortlichen, Angehörigen, rechtlichen Betreuern sowie den Ärzten in der Einrichtung auf Augenhöhe diskutieren und nach alternativen Lösungen suchen, um bei Ruhelosigkeit, herausforderndem Verhalten oder gesteigertem Antrieb der Betroffenen auf Psychopharmaka verzichten zu können.

Abschließend sollen die Verfahrenspfleger eine in der Regel mit den Pflegeverantwortlichen und Angehörigen gemeinsam erarbeitete pflegefachliche Empfehlung abgeben, die die Grundlage der betreuungsrichterlichen Entscheidung bildet. "Das Amtsgericht München ist das erste Gericht, das sich dieses Problems annimmt", so Zierl gegenüber dpa, "wir wollen nicht physische Fesseln durch medikamentöse ersetzen."

Das Amtsgericht ist in solchen Fragen zuständig, da es über Betreuung, aber auch über die Genehmigung von Maßnahmen wie Fixierung oder Medikamentengabe entscheidet.

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Weiterführende Links:

Weitere Informationen zu der "Initiative München, Psychopharmaka in Alten- und Pflegeheimen" finden Sie auf der Homepage des Amtsgerichts München

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