Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Blockadehaltung: Bundestagsabgeordnete kri...

Tarifliche Vergütung

Blockadehaltung: Bundestagsabgeordnete kritisieren Kassen in offenem Brief

29.04.2019
109 Krankenkassen haben den offenen Brief der Abgeordneten von Grünen und Linken erhalten.

Foto: Lukas Sander

109 Krankenkassen haben den offenen Brief der Abgeordneten von Grünen und Linken erhalten.

Foto: Lukas Sander

Die gesundheitspolitischen Abgeordneten der Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke fordern die Krankenkassen in einem offenen Brief auf, eine tarifliche Vergütung nicht zu blockieren.

109 Kassenvertreter in ganz Deutschland haben Post mit eindeutigen Forderungen bekommen. In dem offenen Brief fordern acht Abgeordente von Bündnis 90/Die Grünen und von den Linken, die Kassen müssten "Tarifbezahlung in der häuslichen Krankenpflege umgehend vergüten".
Kordula Schulz-Asche, Pflegepolitische Sprecherin bei Bündnis 90/Die Grünen bringt die Position auf den Punkt: "Wir fordern die Krankenkassen auf, Farbe zu bekennen und sich dafür stark zu machen, dass die Nachweispflicht tariflicher Bezahlung endlich durch entsprechende Bundesrahmenempfehlungen geregelt wird."

Hier brauche es klare Transparenzvorgaben, aus denen hervorgeht, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form Pflegedienste nachweisen müssen, dass sie ihre Pflegekräfte nach Tarif bezahlen, so Schulz-Asche. Die Grünen-Politikerin stellt zudem klar, dass auch schon vor Inkrafttreten einer solchen Bundesrahmenempfehlung gehandelt werden könne. Keine Kasse müsse warten: "Krankenkassen können schon jetzt eine tarifliche Bezahlung in der häuslichen Krankenpflege vergüten, ohne dass Pflegedienste dafür in finanzielle Vorleistung gehen müssen", sagte Schulz-Asche.

Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Linksfraktion, sagte, die Krankenkassen seien gesetzlich verpflichtet, die Tariflöhne zu refinanzieren. "Es darf nicht sein, dass die ohnehin knapp bemessenen ambulanten Pflegedienste in finanzielle Nöte geraten, weil sie Pflegekräfte anständig bezahlen wollen", so Zimmermann.

Kordula Schulz-Asche wird auch auf der 5. Entscheiderkonferenz Außerklinische Intensivpflege vertreten sein und sich den Fragen der Teilnehmer stellen. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Facebook

Verwandte Artikel:

Nach Schiedsgesprächen: Caritas Hildesheim reduziert ambulante Pflege

Niedersachsen: Reimann begrüßt Einigung im Vergütungsstreit

Tarifverhandlungen Diakonie Niedersachsen: Verhandlungsergebnis steht

Grüne und FDP: Reimann muss Druck auf Kassen erhöhen

Videos

Grünen-Politikerin Schulz-Asche zu den Schiedsverfahren in der ambulanten Pflege

Veranstaltungen

5. Entscheiderkonferenz: Außerklinische Intensivpflege

Veranstaltungen

Vincentz Akademie

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Fernlehrgang

Produkt

Leistungskataloge und Vergütungen SGB XI 2018

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Mai 2019

Digitales Recruiting
So versucht die Diakonie
neues Personal zu gewinnen

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts