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Neues Formular zu Beratungsbesuchen

Bodo de Vries: Digitalisierung kommt bei den Kassen nicht vor

25.11.2019
Dr. Bodo de Vries, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP): "Die Papierversion muss endlich das Auslaufmodell werden".

Dr. Bodo de Vries, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP): "Die Papierversion muss endlich das Auslaufmodell werden".

Dr. Bodo de Vries, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), übt massive Kritik am neuen Formular zu den Beratungsbesuchen nach § 37.3 SGB XI.

"Reden Politik und Sozialpartner nur von Digitalisierung oder meinen sie es auch ernst? Im Jahr 2019 geben die Pflegekassen ein neues Formular für die neu gestalteten Beratungsbesuche heraus, dass wieder mit Kohledurchschrift und Zwischenpappe arbeitet. Eine digitale Version zur Datenabfrage gibt es nicht. Dies ist eine Verschwendung von Ressourcen und zeigt, dass wir noch ganz am Anfang stehen, wenn es um das digitale Zeitalter geht", sagt Bodo de Vries.

"Auf Druck der Politik sind die verpflichtenden Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI bei den Pflegebedürftigen deutlich aufgewertet worden. Zur Dokumentation dieser Beratungsbesuche haben die Pflegekassen ein mehrseitiges Formular veröffentlicht, das die ambulanten Pflegedienste ab sofort verwenden müssen. Danach kommt der Durchschlag per Kohle zurück, der mit Pappe gegen die Durchschrift geschützt werden muss. Am Ende der Beratung muss der Pflegebedürftige gefragt werden, ob alle Informationen - auch die aus den ersten beiden Fragen - an die Pflegekasse gehen sollen. Wenn sie dies verneinen, muss die erste Seite neu ausgefüllt werden, da dort neben den allgemeinen Angaben drei Fragen zu beantworten sind. Offen sind bei der Weitergabe der Formulare zudem Fragen zur Beachtung des Datenschutzes", so der DEVAP-Vorsitzende.

Der DEVAP fordert, dass für alle Schritte der Kommunikation mit den Krankenkassen immer einheitliche, wechselseitige und digitale Lösungen eingeführt werden, um den hohen bürokratischen und damit auch finanziellen Aufwand entschieden zu verringern. Die Kranken- und Pflegekassen sollten gesetzlich verpflichtet werden, dass auch sie mit den ambulanten Diensten digital und einheitlich kommunizieren.

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