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Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung

Corona-Pandemie: Westerfellhaus zieht Zwischenfazit

10.07.2020
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat in einer Pressemitteilung ein erstes Zwischenfazit zur Pflege während der Corona-Krise gezogen.

Foto: epd-bild/Christian Ditsch

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat in einer Pressemitteilung ein erstes Zwischenfazit zur Pflege während der Corona-Krise gezogen.

Foto: epd-bild/Christian Ditsch

In einem ersten Zwischenfazit zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Pflege, hat Andreas Westerfellhaus auf Potenziale zur Weiterentwicklung hingewiesen. Einiges wurde in der Corona-Pandemie ermöglicht und sollte zur Regel werden. Anderes nicht. 

"Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen nicht nur in einer Pandemie immer wieder vor der Herausforderung, von einem auf den anderen Tag die häusliche Pflege anders organisieren zu müssen, z. B. weil der Pflegebedarf sich ändert." Dazu sein ein hohes Maß an Flexibilität bei den ambulanten Pflegeleistungen notwendig, so der Pflegebevollmächtigte. "Für die aktuellen, pandemiebedingten Versorgungsprobleme wurde diese Flexibilität punktuell und befristet geschaffen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen benötigen sie jedoch deutlich umfassender und dauerhaft." In seinem Konzeptpapier zum Entlastungsbudget 2.0 habe er deshalb einen Vorschlag zur Neujustierung der ambulanten Pflegeleistungen vorgelegt. Nahezu alle Leistungen bei häuslicher Pflege sollen demnach in zwei flexibel abrufbaren Budgets, dem Pflege- und Entlastungsbudget, zusammengefasst werden.

"Pflegekräfte brauchen nicht nur Applaus oder einmalige Pflegeboni, sondern vor allem eine flächendeckend attraktive Entlohnung mindestens auf Tarifniveau und optimale und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Es ist beschämend, dass so viele Arbeitgeber in der Langzeitpflege und in den Kliniken sich da einfach nicht bewegen wollen", so Westerfellhaus weiter. Die Sozialpartner müssten sich endlich auf einen Tarifvertrag einigen, welcher auf die gesamte Langzeitpflegebranche erstreckt werden kann. In diesem Tarifvertrag sollten neben attraktiven Löhnen insbesondere zeitgemäße Arbeitszeitmodelle vorgesehen werden, erklärt der Pflegebevollmächtigte weiter. Daneben müsse endlich die Refinanzierung von Tariflöhnen Realität werden, so dass gerade auch ambulante Pflegedienste gegenüber Kostenträgern nicht mehr als Bittsteller auftreten müssen.

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