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DBfK: Gesellschaft ist für Qualität in der Pflege verantwortlich

17.06.2008

Eine Resolution zur Situation in der Pflege hat die 33. Delegiertenversammlung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) mit großer Stimmenmehrheit verabschiedet. Kernaussage der Resolution: "Nicht die Pflegenden sind kriminell – die Bedingungen sind es." In der Resolution, die sich in fünf Punkte gliedert, heißt es im Einzelnen: "1. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe distanziert sich in aller Schärfe von einer pauschalen Verurteilung der Pflegenden in Deutschland. Pflegende in Deutschland versorgen hoch motiviert und gut qualifiziert die Pflegebedürftigen unserer Republik. Davon können Einzelfälle – die der DBfK ebenso scharf verurteilt – nicht ablenken. 2. Die Pflege alter Menschen ist eine Aufgabe, die einer umfassenden Qualifikation bedarf. Professionelle Pflege gehört in die Hände professionell Pflegender (also ausgebildeter Pflegekräfte). Hierfür muss die Gesellschaft die benötigten Ressourcen bereitstellen. Qualifizierte Pflege kostet Geld. Wenn die Gesellschaft sich auch weiterhin gegen eine angemessene Finanzierung professioneller Pflege entscheidet, dann kann die Gesellschaft nicht die Pflegenden für den gesellschaftlichen Mangel verantwortlich machen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe fordert erneut und eindringlich (Auszüge – die Red.): q Verbindliche und verbesserte Betreuungsschlüssel. q Verbindliche und verbesserte Regelungen zur Fort- und Weiterbildung. q Angemessene Bezahlung und angemessene, familienfreundliche Dienstplanmodelle. q Angemessene Vergütung pflegerischer Leistung. (…) 4. Schuldzuweisungen an die Kassen, an die Träger, an die Pflegenden sind sicherlich immer im Einzelfall zu prüfen, hier sind deutliche Verbesserungsmöglichkeiten gegeben. Aber alle Verbesserungen werden nichts daran ändern, dass die Gesellschaft entscheidet, was ihr die Pflege alter und pflegebedürftiger Menschen wert ist. (…) 5. Eines muss in dieser Diskussion in aller Deutlichkeit gesagt werden: Der weitaus überwiegende Teil der Pflegekräfte ist weder kriminell noch inhuman – die Bedingungen sind es. Nur die Gesellschaft kann diese Bedingungen verändern – alle sind gefordert, eine menschliche Pflege auch für die Zukunft zu gewährleisten." Quelle: Häusliche Pflege 09/2002

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