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Neues Notrufsystem soll Senioren mehr Sicherheit bringen

21.03.2016
Foto: Werner Krüper/Archiv

Foto: Werner Krüper/Archiv

Die deutsche Telekom will im September mit einem neuartigen Hausnotrufsystem an den Start gehen. Derzeit laufe eine sechsmonatige Studie mit zwei Notrufanbietern und 50 Nutzern, sagt Projektleiter Nils Holger Lipprandt.

Damit die Lösung einen Alarm auslöst, muss die Sensorik nicht am Körper getragen werden. Stattdessen ist sie in der Wohnung integriert und arbeitet im Hintergrund. Das System basiere auf Sensoren, die in der Wohnung angebracht werden und in der Lage seien, Stürze von Personen zu erkennen und nach Hilfe zu rufen. Über eine Freisprecheinrichtung in den Sensorboxen oder dem Hausnotrufgerät nehmen die Helfer Kontakt mit dem Bewohner auf. "Im Gespräch wird dann der Hilfebedarf ermittelt", erläuterte der Projektleiter. Wenn die Person nicht ansprechbar ist, wird der Notarzt informiert. Der Prototyp wurde bereits erfolgreich getestet und der Öffentlichkeit vorgestellt. So stellte die Telekom das neue System auch in Vorträgen auf der ALTENPFLEGE 2016 vom 8. - 10. März in Hannover vor. Ziel sei es, "den Mehrwert des intelligenten Hausnotrufs gegenüber der alleinigen Nutzung des konventionellen Hausnotrufs zu ermitteln", erklärte Lipprandt im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Das Drücken eines Notrufknopfes wie bei der herkömmlichen Hausnotruftechnik sei nicht mehr nötig: "Ein Sturzalarm wird automatisch ausgelöst." Lipprandt verwies auf erste Umfragen zu dem geplanten System im Jahr 2012. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Kunden einerseits hohe Anforderungen an die ihre persönliche Sicherheit stellten. Andererseits wollten sie vor allem eines: auch bei Pflegebedürftigkeit möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung bleiben.

Die Umfragen hätten zudem gezeigt, dass die meisten älteren Menschen Sensoren ablehnen, wenn sie diese am Körper tragen müssen. Sie empfänden die Technik als stigmatisierend. Aus diesem Grund werde häufig der Funkfinger klassischer Hausnotrufgeräte nicht getragen, sagte der Projektleiter: "Sie wünschen sich eine dezente Technologie im Hintergrund, die Notlagen verlässlich erkennt und schnelle, gezielte Hilfe ruft."

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