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Fachkräftemangel

Deutschland braucht deutlich mehr Zuwanderer

12.02.2019
Um den Bedarf zu decken, werden auch Migranten aus Nicht-EU-Ländern immer wichtiger, lautet ein Ergebnis der Studie.

Foto: Werner Krüper

Um den Bedarf zu decken, werden auch Migranten aus Nicht-EU-Ländern immer wichtiger, lautet ein Ergebnis der Studie.

Foto: Werner Krüper

Der deutsche Arbeitsmarkt braucht einer Studie zufolge mittel- und langfristig Jahr für Jahr mindestens 260 000 Zuwanderer. In einer alternden Gesellschaft werde das Angebot an Arbeitskräften ohne Migration bis zum Jahr 2060 um fast ein Drittel massiv schrumpfen.

Das prognostiziert eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die am 12. Februar in Gütersloh veröffentlicht wurde. Experten sagen dazu: Es wird ein äußerst harter Job, so viele möglichst qualifizierte Menschen aus dem Ausland zu rekrutieren. "Fremdenfeindlichkeit ist ein Luxus, den wir uns in Zukunft nicht mehr leisten können", sagten bereits Demografieexperten auf dem contec-Forum Anfang dieses Jahres.
Die Einwanderung aus anderen EU-Ländern werde im Vergleich zu den vergangenen Jahren künftig abnehmen, nimmt die Studie an. Der Grund:
In Europa dürften sich allmählich Wirtschaftskraft und Lebensqualität angleichen - und damit werde der Reiz sinken, zur Arbeit nach Deutschland zu kommen. Folglich werde die Bedeutung einer Zuwanderung aus außereuropäischen Drittstaaten wachsen, meinen die Studienautoren des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie der Hochschule Coburg.  
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) kommt bei seiner Prognose von 2018 bis 2035 sogar auf einen Bedarf von 286 000 ausländischen Arbeitskräften im Jahr, wie Experte Tobias Maier der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Ist das zu schaffen? "Einfach wird das nicht, denn es muss ja auch von der Qualifikation her passen." Neben Pflege, Gesundheit und einigen Handwerksberufen sei der Personalmangel auch in den Bereichen Logistik und Bahnverkehr stark, sagte der Arbeitsmarktforscher.

Die Wirtschaft sehnt Erleichterungen beim Zuzug von Arbeitskräften herbei. Schon recht bald, wenn ab etwa 2025 verstärkt die Baby-Boomer in Rente gehen, könnte sich der Mangel erheblich verschärfen. Eine möglichst passgenaue Steuerung der Zuwanderung sei kein Allheilmittel gegen den Fachkräftemangel, aber ein wichtiger Baustein, betonte Bertelsmann-Migrationsexperte Matthias Mayer. Das geplante Einwanderungsgesetz solle möglichst schnell verabschiedet werden, forderte Jörg Dräger vom Stiftungsvorstand in Gütersloh. FDP und Grüne monierten allerdings, mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz könne der Bedarf bei Weitem nicht gedeckt werden. (dpa)

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