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Mecklenburg-Vorpommern

Landesregierung baut Pflegestützpunkte aus

18.12.2019
Seniorenpolitik muss eine Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung werden, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).

Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern

Seniorenpolitik muss eine Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung werden, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).

Foto: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern

Die Landesregierung die 18 Pflegestationen in Mecklenburg-Vorpommern ausbauen. Neben der Pflegeberatung würden sie künftig auch Fragen zum Wohnen beziehungsweise Barrierefreiheit beantworten, sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag nach dem 1. Landesfachtag "Gutes Leben im Alter vor Ort" in Güstrow.

Es werde dort feste Ansprechpartner geben. Dabei gehe es dann um die mögliche Förderung vom Land oder anderen Trägern wie Krankenkassen für notwendige Umbauten. "Die Ansprechpartner in den Beratungsstellen können den Betroffenen durch den 'Förderdschungel' helfen."

Hintergrund dieser Veränderung sei, dass die Masse der Menschen auch bei Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden bleiben wolle. Damit das gelingt, müssten die Betroffenen schon frühzeitig die notwendigen Schritte in die Wege leiten können. Dazu bräuchten sie beispielsweise Aufzüge, für die es wiederum beim Bauministerium spezielle Förderprogramme gibt.

Prinzipiell müsse die Seniorenpolitik eine Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung werden, sagte Drese. Vor allem das Leben im Alter im ländlichen Raum sei dabei eine große Herausforderung, sagte sie beim Landesfachtag mit etwa 60 Vertretern von Kreisen, Kommunen und Verbänden.

Rund 25 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern seien bereits heute über 65 Jahre. Dieser Anteil werde sich bis 2030 auf etwa 35 Prozent erhöhen. "Angesichts der Veränderung der Altersstruktur müssen die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen älterer Menschen eine ganz besondere Berücksichtigung in den kommunalen Sozialplanungen erfahren", betonte Drese. (dpa)

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