Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Laumann erhebt schwere Vorwürfe gegen Hamb...

Vergütungsverhandlungen

Laumann erhebt schwere Vorwürfe gegen Hamburgs Pflegedienste

19.05.2017
Heftige Kritik an den Hamburger Pflegediensten übte Karl-Josef Laumann (CDU); Foto: privat

Heftige Kritik an den Hamburger Pflegediensten übte Karl-Josef Laumann (CDU); Foto: privat

Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts seien in Hamburg die Kassen bereit gewesen, die Vergütung der Pflegeleistungen um 4,6 Prozent zu erhöhen. Dies hätten nur 22 Prozent angenommen, heißt es in einem Schreiben des AOK-Vorstands an Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU). Was ist tatsächlich dran an den Vorwürfen?

Das Hamburger Abendblatts schreibt, dass die Pflegedienste die Gehälter ihrer Mitarbeiter entsprechend hätten steigern und dies auch dokumentieren müssen.Wer das nicht wollte, bekam lediglich nur 2,3 Prozent mehr. Aus einem der Zeitung vorliegenden Schreiben des AOK-Vorstands an Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU) wird zitiert: "Von diesem Angebot einer 4,6-prozentigen Erhöhung haben nur 54 von 247 Pflegediensten in Hamburg, also rund 22 Prozent, Gebrauch gemacht. Dieses enttäuschende Ergebnis zeigt, dass gute Bestrebungen der Pflegekassen und/oder der Politik in der Praxis noch lange nicht zum Erfolg führen."

Laumannn Reaktion folgte promt mir einem Vorwurf in die selbe Richtung: "Rund 80 Prozent der Arbeitgeber in der ambulanten Pflege haben das Angebot nicht angenommen und gönnen ihren Mitarbeitern damit keine höheren Gehälter. Das ist beschämend. Und im Hinblick auf den Fachkräftemangel in der Altenpflege sehr kurzsichtig."

Wirtschaftliche Existenz in Gefahr

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sprang in die Bresche und musste (mal wieder) klarstellen: "Das Angebot konnte die Mehrheit der Hamburger Dienste, inklusive Wohlfahrtsträgern, nicht annehmen, wenn sie nicht ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen wollten. Die Kassen verlangten den Nachweis für Gehaltserhöhungen von 4,6 Prozent und wollten nur die Hälfte refinanzieren." Die Offenlegung der Bücher stößt bei den Pflegediensten ebenfalls auf Kritik, da sie Wettbewerbesnachteile befürchten.

Facebook

Verwandte Artikel:

Strategien zur Personalbeschaffung - Sind Sie fit fürs Wachstum?

Jubiläumsparty: Der Gewinner steht fest

Das gemeinsame Wohnen wird immer beliebter

Diakoniepräsident fordert bessere Bezahlung von Fachkräften

Neue und erprobte Kennzahlen vom Experten

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Managertag 2017

Produkt

Das Pflege-Stärkungsgesetz 3

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...
Oktober 2017

Dynamik ohne Ressourcen:
Handlungsoptionen gegen die Personalnot

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts