Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Mehr Pflegebedürftige in Großstädten brauc...

"Hilfe zur Pflege"

Mehr Pflegebedürftige in Großstädten brauchen Sozialleistungen

21.06.2018
Im bundesweiten Schnitt nehmen 12,2 Prozent der Menschen, die gepflegt werden, die "Hilfe zur Pflege" in Anspruch.

<paragraph align="right">Foto: Alexander Raths</paragraph>

Im bundesweiten Schnitt nehmen 12,2 Prozent der Menschen, die gepflegt werden, die "Hilfe zur Pflege" in Anspruch.

Foto: Alexander Raths

Vor allem in großen Städten können sich pflegebedürftige Menschen in Deutschland einer Untersuchung zufolge die ambulante oder stationäre Versorgung oft nicht mehr leisten.

In Großstädten bezieht rund ein Viertel der Menschen, die gepflegt werden, die Sozialleistung "Hilfe zur Pflege", wie aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hervorgeht, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. In Berlin lag dem Bericht zufolge dieser Anteil im Jahr 2015 bei 23,5 Prozent, in Frankfurt am Main waren es 23,8 Prozent und in Essen 24,5 Prozent. Spitzenreiter ist Hamburg, wo 25,6 Prozent der Pflegebedürftigen die Leistung bekommen, weil sie die Kosten für ambulante oder stationäre Versorgung allein nicht tragen können. Im bundesweiten Schnitt nehmen 12,2 Prozent der Menschen, die gepflegt werden, die Leistung in Anspruch.

Eine Erklärung für den großen Bedarf in der Stadt ist laut Susanna Kochskämper vom arbeitgebernahen IW die soziale Struktur der Städte. "In den Städten gibt es sehr viel mehr alleinstehende Menschen auch im hohen Alter, die keinen familiären Anschluss mehr haben. Dann braucht man, wenn man pflegebedürftig wird, sofort professionelle Hilfe, die teuer ist." Auf dem Land und in kleineren Gemeinden, wo familiäre und nachbarschaftliche Bindungen oft enger seien, bekämen Menschen eher aus dem privaten Umfeld Unterstützung und könnten so länger auf professionelle Pflege verzichten.

Der Staat springt mit der Hilfe zur Pflege dann ein, wenn andere Optionen erschöpft sind: Erst wenn das eigene Vermögen aufgebraucht ist, auch Kinder und Partner nicht für die Kosten aufkommen können und die Leistungen der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung nicht ausreichen. 2016 lagen die Ausgaben für die Leistung dem Bericht zufolge bei rund 3,8 Milliarden Euro. (epd)

Facebook

Verwandte Artikel:

BAGSO: Frühzeitige Pflegeberatung muss ermöglicht werden

Hessen senkt Hürden für Ausbildung in der Pflege

2. Altenpflegebarometer: Die Stimmung ist angespannt

Gesetzliche Krankenkassen rechnen weiter mit stabilen Finanzen

Aktionswoche informiert zu Inkontinenz

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Juli 2019

Das nächste Level
Die Entwicklung der
ambulanten Pflege bis 2030

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts