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Modell in Hannover versorgt 90 psychisch kranke Menschen ambulant

17.06.2008

Seit längerem schon fordert der niedersächsische Landesfachbeirat Psychiatrie, die ambulante Versorgung und Pflege psychisch kranker alter Menschen zu gewährleisten. Nun startete auf Drängen des Gremiums in Hannover ein Modellprojekt, bei dem die Kassen die häusliche Versorgung von 90 psychisch kranken Älteren bezahlen. Alte, an psychischen Erkrankungen (Demenz, Depressionen, Wahnvorstellungen) leidende Menschen können Zuhause besser und kostensparender versorgt werden, als in stationären Einrichtungen. Davon ist der niedersächsische Landesfachbeirat Psychiatrie nicht nur überzeugt, das kann das unabhängige Expertengremium auch anhand früher durchgeführte Untersuchungen belegen (siehe HÄUSLICHE PFLEGE 3/2002, Seite 36). Um die Vorteile der häuslichen Versorgung nun auch in der Praxis zu unterstreichen, wurde jetzt auf Anregung des Fachbeirates ein Modellprojekt in Hannover ins Leben gerufen, das nach Vorstellungen des Sozialministeriums Vorbild für ganz Niedersachsen werden könnte. Zunächst kommt das Angebot aber nur 90 psychisch kranken Senioren in Hannover zugute. In einem multiprofessionellen Team aus Ärzten und Pflegekräften werden sie nicht nur pflegerisch versorgt und betreut, sondern auch Zuhause medizinisch behandelt. "Grundpflege bildet allenfalls eine flankierende Maßnahme, so die Empfehlung des Fachbeirats wörtlich. "Viel mehr Zeit ist dafür nötig, ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufzubauen. So sollte zum Beispiel eine vertraute Krankenschwester auf den Besuch des Arztes vorbereiten", erklärte der Geschäftsführer des Fachbeirats, Gerhard Holler, gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen". Gefördert wird das Modell, das bis zum Mai 2003 befristet ist, aus Bundesmitteln. Zur wissenschaftlichen Begleitung des Modells durch die Abteilung für Sozialpsychiatrie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) steuert das niedersächsische Sozialministerium 43 500 Euro bei. Nach Auswertung der Modellergebnisse wird entschieden, ob und wo ähnliche Angebote erfolgen werden. Quelle: Häusliche Pflege 06/2002

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