Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Pflegebedürftige und Angehörige brauchen f...

Studie zum Umgang mit Sterben und Tod

Pflegebedürftige und Angehörige brauchen frühzeitige Unterstützung

05.11.2015
Aufgabe professioneller Pflegeberatung zum Thema Sterben sollte die Kommunikation zwischen Pflegenden und pflegebedürftigen Angehörigen sein. Foto: epd-Bild/Schumann

Aufgabe professioneller Pflegeberatung zum Thema Sterben sollte die Kommunikation zwischen Pflegenden und pflegebedürftigen Angehörigen sein. Foto: epd-Bild/Schumann

Wissenschaftler des ZQP haben erstmals die Einstellungen von pflegebedürftigen Menschen in der ambulanten Versorgung und ihren pflegenden Angehörigen zu Sterben und Tod untersucht. Das Fazit: Um Ängste abbauen zu können, müssten zuhause Versorgte und ihre Familien nicht erst in der Sterbephase, sondern schon viel früher Hilfe erfahren.

"Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass große Sorgen bei pflegebedürftigen Menschen und ihren Nächsten im Hinblick auf das Sterben bestehen – und zwar nicht erst, wenn der Tod sehr bald zu erwarten ist", sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender  der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

Dies zeigt auch die ZQP-Analyse: die meisten Befragten stehen hier nicht kurz vor dem Tod, dennoch bewegt sie das Thema Sterben stark – genauso wie ihre Angehörigen. Denn 47 Prozent der Pflegebedürftigen geben an, Angst vor körperlichem Leiden zu haben, 42 Prozent befürchten einen Verlust ihrer Würde und 32 Prozent die Einsamkeit im Sterbeprozess. 39 Prozent der pflegenden Angehörigen belastet es, sich mit dem Sterben ihres pflegebedürftigen Angehörigen auseinanderzusetzen. Knapp 60 Prozent machen sich Sorgen darüber, wie sie ihre Angehörigen beim Sterben begleiten können.

"Ziel muss es sein, Pflegebedürftige und Angehörige für die Auseinandersetzung mit dem Sterben zu stärken. Informationen über Möglichkeiten der Symptomkontrolle, Versorgung und Begleitung können helfen, Ängste abzubauen. Hierbei spielen professionelle Pflegeberatung, ambulante Dienste und ehrenamtliche Kräfte eine wichtige Rolle. Sie gilt es dafür zu qualifizieren, entsprechende Beratung bedürfnisgerecht anbieten zu können", erklärt Suhr.

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

August 2019

Ein Stück vom Kuchen
Betreuungsdienste dürfen pflegen – was das für ambulante Pflegedienste bedeutet

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts