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Pflegegrade

Pflegebevollmächtigte Fischbach kritisiert intransparente Entscheidungen zu Pflegegrad-Einstufung

05.02.2018
Foto: Werner Krüper

Foto: Werner Krüper

Widersprüche von Pflegebedürftigen gegen eine Pflegegrad-Einstufung waren 2017 in jedem zweiten Fall erfolgreich. Bei 28,7 Prozent bestätigten die Gutachter den Widerspruch und empfahlen einen anderen Pflegegrad, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach (CDU), kritisierte, dass "valide und umfassende Daten darüber, wie oft Kranken- und Pflegekassen Anträge ablehnen oder erst nach einem Widerspruch genehmigen", der Allgemeinheit "bisher nicht zur Verfügung" stünden. "Für viele Patienten und Pflegebedürftigen sind die Entscheidungen der Kranken- und Pflegekassen nicht transparent genug, sie werden oft sogar manchmal als willkürlich wahrgenommen", sagte Fischbach der Zeitung. Bislang gibt der MDS die Widerspruchszahlen nur auf Nachfrage bekannt.

Stiftung widerspricht Fischbach

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz widersprach der Kritik Fischbachs. "Nie waren Entscheidungen des MDK transparenter als heute. Die Überprüfung, ob der Gutachter alles richtig gemacht hat, lässt sich deutlich leichter nachvollziehen, als früher im alten System", sagte Vorstand Eugen Brysch. Die Stiftung empfiehlt, im Zweifelsfall einen Widerspruch einzulegen. "Die Fakten zeigen: Widerspruch lohnt sich", sagte Brysch. Für den Antragsteller sei dieser kostenlos.

Rund 1,6 Millionen Pflegebegutachtungen im vergangenen Jahr

Der MDS koordiniert die Arbeit der bundesweit 15 Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK), die für die Prüfung der Pflegebedürftigkeit bei gesetzlich Versicherten zuständig sind. 2017 führten die Gutachter der MDK rund 1,6 Millionen Pflegebegutachtungen nach dem neuen Begutachtungsverfahren durch, das seit Januar 2017 gilt. Der Anteil der Widersprüche lag laut MDS bei rund 6,8 Prozent. Seit 1. Januar 2017 zählen bei der Einstufung der Pflegebedürftigkeit nicht nur körperliche Einschränkungen. Neu ist, dass bei der Begutachtung nun auch berücksichtigt wird, ob Menschen aufgrund psychischer Probleme oder Demenz Hilfe brauchen. Die bisher geltenden drei Pflegestufen wurden abgeschafft, Patienten werden nun in einen von fünf Pflegegraden eingestuft. (epd)

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