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Pflegedienste: Änderungen des § 92 SGB V nicht ausreichend

17.06.2008

Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat die Richtlinien zur Verordnung Häuslicher Krankenpgflege nach § 92 SGB V verändert. Damit, so die Hoffnung der Pflegedienste, würden die Belange psychisch Kranker und Kinder sowie die pflegerischen Prophylaxen neu geregelt – doch daraus wurde nichts. Die Leistungspositionen der Richtlinien sind lediglich an zwei Stellen angepasst worden: Zum einen wurde die Leistung "Katheterisierung der Harnblase" dahin gehend erweitert, dass nun auch das Einbringen eines Einmalkatheters verordnungsfähig ist – allerdings nur zur Schulung von Patienten zur sachgerechten Anwendung der Katheter bis maximal fünf Tage. Zum anderen wurde bei der behandlungspflegerischen Versorgung mit Verbänden der Begriff "Strumpfhose" durch "Strumpfhosen" ersetzt. Außerdem wurde der Passus "Der Verbandswechsel eines Ulcus cruris ist daneben nicht verordnungsfähig" der Leistungsbeschreibung "Anlegen eines Kompressionsverbandes" zugeordnet. Die Angleichung der in der ambulanten Pflegebranche stark umstrittenen §-92-Richtlinien geht Pflegediensten und Verbänden nicht weit genung. Die Pflegepraktiker hatten im Vorfeld der Änderung gehofft, dass die Anpassung in vielen Bereichen umfassender ausfallen würde. Deutlich wird die massive Kritik an der als halbherzig empfundenen Neufassung der Richtlinien in einer Stellungnahme des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienstleistungen e.V. (bpa): Es sei "unverantwortlich" heißt es dort, dass es in der Richtlinie weiterhin an Leistungen für psychisch Kranke fehle. Und weiter: "Mit Schreiben vom 31. Mai hat uns die Bundesgesundheitsministerin eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen durch Überarbeitung der Richtline angekündigt. Aus den vorgelegten Änderungen gehen die Leistungen für diesen Personenkreis nicht hervor." Auch eine sachgerechte Regelung zu den pflegerischen Prophylaxen ist für den bpa aus der Neufassung nicht zu entnehmen. Quelle: Häusliche Pflege 09/2002

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