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Pflegestärkungsgesetz II

Pflegedienste sehen sich im Aufwind

21.12.2016

Bernhard Schneider, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), erwartet ein spannendes Jahr 2017, in dem endlich die lange geforderte Umstellung der Pflegeversicherung ihre volle Wirkung entfaltet.

Im Interview mit Häusliche Pflege erläutert DEVAP-Vorsitzender Bernhard Schneider, inwiefern die ambulante Pflege vom Pflegestärkungsgesetz II profitieren wird und wo er noch Handlungsbedarf sieht. "Durch die Pflegestärkungsgesetze kamen und kommen große Veränderungen auf die Pflegelandschaft zu.", so Bernhard Schneider. Auch die ambulante Pflege hätte sich immer wieder neuen Situationen und Bedarfen anpassen müssen. Deshalb schrecke sie die Neuerungen, die das Pflegestärkungsgesetz II mit sich bringe, nicht, sondern sie sieht sich weiter im Aufwind. Vor allem im Leistungsgeschehen der Pflegeversicherung spüre sie in den letzten Jahren deutlich, dass dem politischen Postulat "ambulant vor stationär" Rechnung getragen würde.

Anders fällt Schneiders Einschätzung zur Behandlungspflege aus: Dort würde die ambulante Pflege immer wieder hinten runter fallen. Dies macht er zum Beispiel daran fest, dass die Anwendung von Tariflöhnen gesetzlich nicht als angemessen definiert werde. "Auch dem stetig steigenden Verwaltungsaufwand bei der Abrechnung ärztlicher Verordnungen – den die Krankenkassen verursachen – muss endlich Einhalt geboten werden", so Schneider im Interview. Außerdem müsse die ambulante Pflege weiterhin sehr wachsam sein, ob die Krankenkassen – bedingt durch das neue System – wieder beginnen, Leistungen der Behandlungspflege in die Pflegeversicherung zu schieben.

Und wie sollten sich Pflegedienste strategisch orientieren? Da die Grenzen zwischen den Pflegeangeboten fließender und der Bedarf vielfältiger würden, sollten sich Pflegedienste stärker auf teilstationäre Pflegeangebote wie der Tagespflege ausrichten oder einer Spezialisierung in der Krankenpflege anstreben, zum Beispiel in der Intensivpflege.

Anders als die übergeleiteten Pflegebedürftigen, die mit Jahresbeginn erheblich mehr Geld- und Sachleistungen zur Verfügung haben werden, trifft das für die neu eingestuften Pflegebedürftigen nicht. "Sie werden zu Beginn mehr kleine Unterstützungsleistungen anfordern. Deshalb müssen auch die Leistungskataloge in den Bundesländern angepasst werden – vermutlich im Laufe des Jahres noch mehrfach", so Schneider.

 Das ganze Interview lesen Sie in Häusliche Pflege 12/2016

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