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Positives Umfrageergebnis

Pflegekräfte in NRW bekommen eigene Interessenvertretung

09.01.2019
"Ich möchte die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen zu einer starken Stimme für die Pflege machen", sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

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"Ich möchte die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen zu einer starken Stimme für die Pflege machen", sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

(Foto: Jördis Zähring)

Die Pflegekräfte in Nordrhein-Westfalen sollen eine stärkere Stimme bekommen. In einer Umfrage befürworteten die Fachkräfte mehrheitlich die Gründung einer Pflegekammer. 79 Prozent hätten sich für diese Form einer künftigen Interessenvertretung ausgesprochen, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am 9. Januar mit.

Die Pflegekammer müsse nun zügig errichtet werden, sagte Laumann. Ein entsprechender Gesetzentwurf solle noch vor der Sommerpause im Landtag eingebracht werden. Das Gesetz soll dann 2020 in Kraft treten. "Ich möchte die Kammer zu einer starken Stimme für die Pflege machen." Dafür müssten ihr wichtige Aufgaben nach dem Vorbild der Ärztekammern übertragen werden.

Die neue NRW-Pflegekammer soll die Qualität der Pflege sichern, Standards für eine gute Berufsausübung festlegen und überwachen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote entwickeln. Das Land will den Aufbau mit fünf Millionen Euro unterstützen. Langfristig finanziert sich die Kammer aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder.

In NRW gibt es knapp 197 000 Pflegefachkräfte – etwa 122 000 in der Gesundheits- und Krankenpflege, knapp 75 000 arbeiten in der Altenpflege. Pflegekammern gibt es auch in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Allerdings gibt es in Niedersachsen derzeit massiven Ärger über die Höhe der Beitragsbescheide der dortigen Pflegekammer.

Kritik kam vom Deutschen Gewerkschaftsbund. "Wir glauben nicht, dass eine Pflegekammer die Situation in der Pflege verbessern kann", hieß es in einer Mitteilung des DGB NRW. Außerdem hätten nicht nur einige, sondern alle Pflegekräfte befragt werden müssen. Schließlich müssten nach den Plänen auch alle künftig die verpflichtenden Beiträge zahlen. (dpa)

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