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Analyse von Armutsursachen

Pflegen oder geflegt werden macht arm

16.03.2017
Foto: fotolia

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Die  AWO hat eine Analyse zu den Ursachen von Armut veröffentlicht. Auch wenn Menschen bereits vor einer Erkrankung in schwierigen finanziellen Verhältnissen lebten, vermag es das Sozialsystem in seiner derzeitigen Ausgestaltung nicht, Menschen im Krankheitsfall ausreichend abzusichern, lautet ein Ergebnis.

Die Kosten für ärztliche Behandlungen, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel sowie Pflegedienstleistungen sind für viele Menschen zu hoch und Unterstützungsleistungen zu gering, so die AWO.

Gerade pflegende Angehörige sind von Armut bedroht: "Geringeres Einkommen, erhöhte Pflegeausgaben, reduzierte Rentenansprüche und der Zwang, Ersparnisse anzugreifen, trifft vor allem Frauen, da 80 Prozent der Familienpflege immer noch von Frauen erbracht wird. Oftmals ständen Frauen zudem unter großem Druck, bezahlte Arbeit aufgeben zu müssen, um Angehörige zu pflegen", heißt es in der Analyse.

"Erhöht Pflegebedürftigkeit das Armutsrisiko, so zeigt sich zugleich, dass dieses Risiko nicht nur die Gruppe der Pflegebedürftigen selbst betrifft, sondern ebenso die vielfach größere Gruppe der pflegenden Angehörigen umfasst". Doch auch eine dritte Gruppe zeichnet sich ab: "Neben den Pflegebedürftigen und der Gruppe der pflegenden Angehö-rigen ist eine dritte Gruppe in diesem Kontext von Armutsrisiken betroffen: die Gruppe der beruflichen Pflegekräfte, die zu 88 Prozent aus Frauen besteht. Dieses Erwerbstä-tigkeitsfeld ist von hohen Arbeitsbe-lastungen und durch schlechte Bezahlung geprägt".

Die AWO plädiert für die Einführung einer solidarischen Kranken- und Pflege-Bürgerversicherung.

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