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Pflegestatistik: 52 Prozent der Dienste sind in privater Hand

18.06.2008

Auf der Grundlage der Pflegestatistik 2001 hat das Bundesamt für Statistik jetzt den Ländervergleich für ambulante Pflegedienste vorgelegt. Die Analyse der Marktdaten der Häuslichen Pflege aus den einzelnen Bundesländer zeigt: Die meisten Pflegedienste befinden sich in privater Trägerschaft, gemessen an der Zahl der betreuten Patienten sind jedoch die freigemeinnützige Träger Marktführer. Laut Statistik gibt es in Deutschland zurzeit 10 600 Pflegedienste. 52 Prozent davon befanden sich zum Erhebungszeitraum in privater Trägerschaft. Der Anteil der freigemeinnützigen Träger betrug 46 Prozent. Lediglich zwei Prozent der Pflegedienste hatten einen öffentlichen Träger. Bewertet nach der Anzahl der betreuten Kunden stellt sich ein anderes Bild dar: Die meisten Pflegebedürftigen (60 Prozent) werden von Anbietern Häuslicher Pfleger aus freigemeinnütziger Trägerschaft versorgt. Lediglich bei 38 Prozent lag hier der Anteil der privaten Dienstleister. Eine herausragende Rolle spielen freigemeinnützige Pflegedienste im Süden und Südwesten der Republik: In Bayern versorgen sie 73 Prozent, in Baden-Württemberg gar 85 Prozent der Pflegebedürftigen, die auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Am geringsten fällt der Marktanteil der Freigemeinnützigen in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg aus: hier liegt er bei lediglich 47 beziehungsweise 37 Prozent. Den größten Marktanteil besetzen hier die privaten Anbieter. Bedeutend ist die Marktposition der privaten Pflegedienste auch in Ostdeutschland und im Saarland. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg liegen die Marktanteile zwischen 46 und 51 Prozent. Zum Erhebungszeitraum wurden in der Bundesrepublik 435 000 Pflegebedürftige durch ambulante Pflegedienste betreut. 71 Prozent dieser Gruppe der Pflegebedürftigen sind Frauen. Seit 1999 ist die Zahl der ambulant Versorgten damit um 4,7 Prozent (19 000 Menschen) gestiegen. Überdurchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Pflegebedürftigen, die nach Pflegestufe I eingestuft waren. Insbesondere die ostdeutschen Bundesländer weisen hierbei generell überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Am höchsten liegen die Zuwächse in Brandenburg (plus 14 Prozent) und in Mecklenburg-Vorpommern (plus 16 Prozent). Die Auswertung der Statistik ergab außerdem, dass in den ambulanten Pflegediensten in Deutschland 190 000 Menschen beschäftigt sind, wobei 86 Prozent der Mitarbeiter weiblich sind und in Teilzeit arbeiten. Der Haupteinsatzbereich der Pflegedienst-Mitarbeiter, so die Statistik, war in 2001 die Grundpflege; hier hatten etwa 66 Prozent ihren Arbeitsschwerpunkt. Sechs Prozent der 190 000 Beschäftigten arbeiten als Pflegedienstleitung, jeder zwanzigste war für die Verwaltung tätig. Der Ländervergleich kann im Internet unter http://www.vincentz.net/ahdownload/downloads_ambulant.cfm#Informationen _berufsbegleitend heruntergeladen werden. Quelle: Häusliche Pflege 12/2003

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