Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Politik Brandenburgs Ministerpräsident kritisiert...

Tarifveträge

Brandenburgs Ministerpräsident kritisiert niedrige Tarifbindung

20.11.2016
Foto: STK Brandenburg

Foto: STK Brandenburg

"Die Zeit ist reif für spürbare Fortschritte in der Sozialpartnerschaft: Wir brauchen einen Vorwärts-Ruck bei der Tarifbindung. Mit 52 Prozent ist sie noch deutlich zu niedrig. Damit geben wir uns nicht zufrieden" erklärte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke auf der 6. Brandenburger Betriebsrätekonferenz in Potsdam.

Nach Ansicht von Woidke sei der Zeitpunkt für eine Trendwende bei der Tarifbindung günstig: "Die Wirtschaft brummt, und sie muss in Zukunft richtig gute Arbeit bieten, um den Bedarf an ausgebildeten Fachkräften und an geeignetem Nachwuchs decken zu können. Für eine höhere Tarifbindung brauchen wir in erster Linie starke Betriebsräte und starke Gewerkschaften, die ordentliche Tarifverträge einfordern und zur Not mit ihrer Organisationskraft erzwingen können. Und die ihre Geltung, wenn der Tarif einmal da ist, auch hartnäckig verteidigen."

Auf der Tagung diskutierten unter dem Motto "Weiterbildung machen!" über 150 Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus allen Branchen und Regionen über Arbeitsbedingungen in den Betrieben, Herausforderungen der betrieblichen Mitbestimmung und der Sozialpartnerschaft. Zentrale Themen waren Tarifverträge und berufliche Weiterbildung. Eingeladen hatten Ministerpräsident Dietmar Woidke, Arbeitsministerin Diana Golze und die Vorsitzende des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Doro Zinke.

Arbeitsministerin Diana Golze sagte: "In der Arbeitswelt stehen wir vor einer doppelten Herausforderung: Demografischer Wandel und Digitalisierung. Beide Entwicklungen beschleunigen den Wandel der Arbeit enorm. Um die zukünftige Fachkräftesicherung zu meistern müssen Unternehmen die Arbeitsbedingungen noch attraktiver gestalten. Das betrifft zum einen die Höhe der Löhne. Die Tarifbindung muss in Brandenburg ausgebaut werden. Zudem fordert die zunehmende Digitalisierung die Aus- und Weiterbildung heraus. Wir brauchen eine Weiterbildungsoffensive, wenn die Betriebe mit der rasanten technischen Weiterentwicklung mithalten und damit wettbewerbsfähig bleiben wollen. Sie müssen noch stärker in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten investieren. Das bedeutet zum anderen: Auch die Qualität der Arbeit muss sich verbessern. Der Wandel der Arbeit bietet aber auch Chancen, Gute Arbeit zu gestalten. Dafür brauchen wir starke Betriebsräte sowie zukunftsfähige Tarifverträge."

Facebook

Verwandte Artikel:

TIPP

ALTENPFLEGE-Messe 2018

AWO, BRK und ver.di einigen sich auf Azubi-Tarifvertrag in Bayern

Verdi stoppt Verhandlungen über Branchentarifvertrag in Brandenburg

Veranstaltungen

KONFERENZ Ambulante Wohngemeinschaften

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Fernlehrgang

Veranstaltungen

AltenpflegeKongresse 2019 / 2020

Produkt

Change Management für ambulante Dienste

Produkt

Das Pflege-Stärkungsgesetz 2

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Juli 2019

Das nächste Level
Die Entwicklung der
ambulanten Pflege bis 2030

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts