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Bremen/Niedersachsen: Caritas steht vor schwierigen Tarifgesprächen

05.01.2015
Die Regionalkommission Nord der Caritas ist zuständig für die Bistümer Osnabrück, Hildesheim und den Offizialatsbezirk Oldenburg. Foto: Archiv

Die Regionalkommission Nord der Caritas ist zuständig für die Bistümer Osnabrück, Hildesheim und den Offizialatsbezirk Oldenburg. Foto: Archiv

Ein neuer Anlauf für die Tarifverhandlungen von Caritas-Arbeitgebern und Mitarbeitern in Niedersachsen und Bremen startet am 7. Januar. Es geht um einen Abschluss für rund 40000 Caritas-Beschäftigte in der Region Nord, von denen 6000 in der Altenhilfe arbeiten. Es könnten schwierige Gespräche werden.

Noch sind Dienstgeber- udn Dienstnehmerseite weit voneinander entfernt:Das Angebot der Dienstgeber katholischen Wohlfahrtsverbandes orientiert sich an den Eckpunkten der Caritas-Bundesebene, schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Demnach ist eine Gehaltssteigerung von 5,4 Prozent in zwei Stufen vorgesehen, jedoch zeitlich versetzt: Statt einer Umsetzung in zwei Stufen rückwirkend zum 1. Juli 2014 und zum 1. März 2015 votierten die Dienstgeber für eine Verschiebung auf den 1. Januar und den 1. Oktober 2015; der zweite Schritt der Umsetzung soll demnach für die stationäre Altenhilfe auf den 1. Januar 2016 verschoben werden.

Als Alternative bieten die Dienstgeber die Umsetzung der bundesweiten Caritas-Tarifbeschlüsse an, verbunden mit einer Spartenregelung, die nur Mitarbeiter der Altenhilfe beträfe: Diese würden auf einen Teil der stufenweisen Lohnsteigerung nach einer bestimmten Betriebszugehörigkeit verzichten. Dies lehnt die Mitarbeiterseite ab und spricht von einer Absenkung des Lohnniveaus.

Fatale Auswirkungen für die Altenpflege fürchtet der Alfred Sliwinski, Vertreter der Caritas-Arbeitnehmer, wenn es dort "Tarif-Absenkungen" gebe. Er führt an, die Sozialkassen seien gut gefüllt. Das Geld müsse auch bei den Mitarbeitern ankommen. Zum Teil hätten Einrichtungen über viele Jahre keine Verhandlungen über den Pflegesatz geführt. Daher müsse man sich fragen, ob die Arbeitgeber zu schlecht oder gar nicht mit den Pflegekassen verhandelt hätten.

Sollten die Gespräche am 7. Januar nicht zu einem Ergebnis führen, wird ein Vermittlungsverfahren eingeleitet.

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