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Mehr Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige

Hamburg: Niedrigschwellige Betreuungsmöglichkeiten werden ausgebaut

13.07.2016
Foto: Fotolia/Stefan Körber

Foto: Fotolia/Stefan Körber

In Hamburg bekommen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Zukunft mehr Unterstützung im Alltag. Die Grundlage dafür schafft die überarbeitete Hamburgische Pflege-Engagement-Verordnung, die der Senat beschlossen hat. 

Unter anderem ist vorgesehen, bis 2017 eine "Servicestelle Nachbarschaftshilfe" einzurichten. Aufwendungen für Nachbarschaftshelfer, die bei der Servicestelle registriert sind, können dann von den Pflegekassen übernommen werden. Dasselbe gilt für im Haushalt Beschäftigte.

Über die neue Servicestelle sollen hilfsbereite Nachbarn als Helfer registriert sowie unfall- und haftpflichtversichert werden. Die Servicestelle bestätigt die Tätigkeit, damit eine Kostenerstattung durch die Pflegekasse erfolgen kann. Außerdem werden Schulungen und Beratung zur Unterstützung in der Häuslichkeit angeboten. Die Servicestelle soll Anfang 2017 ihren Betrieb aufnehmen.

Auch im Haushalt beschäftigte Haushaltshilfen können dort registriert werden. Dann können die Leistungsbeträge, die seitens der Pflegekassen erstattet werden, auch hierfür eingesetzt werden. Hierzu gibt es ebenfalls Beratung. Eine weitere neue Möglichkeit ist, diese Beträge für Hilfen durch Hauswirtschaftsdienste einzusetzen. Die Dienste, die diese Leistungen erbringen, müssen entsprechende vertragliche Vereinbarungen haben und bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

Hintergrundinfos:

Die sogenannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote sind Leistungen der Pflegeversicherung nach §§ 45b und 45c SGB XI. Bisher werden diese Angebote durch Ehrenamtliche erbracht und bestehen hauptsächlich in einer stundenweiser Betreuung in Betreuungsgruppen und zu Hause. Sind diese Angebote staatlich anerkannt, erstattet die Pflegekasse den Versicherten die Aufwendungen in einer Höhe von bis zu 104 bzw. 208 Euro monatlich. Darüber hinaus werden viele dieser Angebote von Stadt und Pflegekassen gefördert. Mit der Neufassung der Verordnung reagiert der Senat auf die Änderungen in der Pflegeversicherung.

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