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Sozialministerin Alheit: Chance für weniger Dokumentation in der Pflege nutzen

Laumann will Projekt zur schlanken Pflegedoku bis Oktober 2017 verlängern

30.04.2016
Foto: Archiv

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Die Einführung der vereinfachten Pflegedokumentation geht in Schleswig-Holstein voran: Mehr als ein Drittel aller stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen haben sich für die bundesweite Implementierungsstrategie angemeldet, und mehr als die Hälfte der Einrichtungen hat bereits mit der Umstellung begonnen.

Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit betont: "Mit dem Modellprojekt gestalten wir die Pflegedokumentation praktikabler und wollen sie auf das wirklich Notwendige reduzieren. Weniger Dokumentation bedeutet mehr Zeit für pflegebedürftige Menschen." 

Ministerin Alheit begrüßt zudem ausdrücklich die Absicht des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, das Projekt bis Ende Oktober 2017 fortzuführen und auf die Tages- und Kurzzeitpflege zu erweitern. "Gemeinsam mit dem für die Umsetzung eingerichteten Kooperationsgremium im Land wollen wir dazu beitragen, noch mehr Einrichtungen für eine Umstellung zu gewinnen", so Alheit.

Sven Peetz (vdek), Leiter des Kooperationsgremiums, hat die Erfahrung gemacht, dass der hohe Stellenwert der neuen Pflegedokumentation auch in der Zusammenarbeit deutlich spürbar ist: "In einem offenen Dialog arbeiten Ministerium, Trägerverbände, Aufsichtsbehörden, Pflegekassen und weitere beteiligte Institutionen gemeinsam daran, das Projekt in Schleswig-Holstein voranzubringen. Ziel muss es sein, dass Pflegebedürftige und Pflegende gleichermaßen davon profitieren".

Laut Pflegestatistik 2013 hat Schleswig-Holstein 670 stationäre Einrichtungen und 407 ambulante Dienste

Laumann warnte davor Entbürokratisierung kaputtzuschlagen

Bei einem Besuch in Eutin hob Laumann die Bedeutung der häuslichen Pflege hervor: Ohne häusliche Pflege würde das ganze System zusammenbrechen, zeigte sich der Patientenbeauftragte überzeugt. Unabhängig von der Bezahlung fänden sich einfach nicht genügend Menschen, die sich um Pflegebedürftige kümmern würden.Während seines Vortrags warnte Laumann in Bezug auf die aktuellen Vorwürfe des Abrechungsbetrugs durch russische Pflegedienste davor, die umgesetzte Entbürokratisierung jetzt wieder "kaputtzuschlagen". Ein klare Absage erteilte er einem Kontrollrecht für die Sozialversicherung in der Wohnung Pflegebedürftiger . Er forderte eine differenzierte Betrachtungsweise. Die meisten Betrugsfälle hätten sich in der Krankenpflege bei Beatmungspatienten ereignet, schreibt der Ostholsteinische Anzeiger zu Laumanns Besuch in Eutin.

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