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Umfrage: Pflegekammer in Bayern von Mehrheit gewollt

04.12.2013
Melanie Huml (CSU). Foto: Archiv

Melanie Huml (CSU). Foto: Archiv

Bayern könnte in absehbarer Zeit eine Pflegekammer bekommen. In einer Umfrage hätten sich 50 Prozent der Befragten für eine solche Pflegekammer ausgesprochen und nur 34 Prozent dagegen, berichtete Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag, 3. Dezember, im Kabinett sowie im Gesundheits- und Pflegeausschuss des Landtags. Eine Art Aufbaukonferenz soll weitere Details klären. Huml sei es wichtig, möglichst viele möglichst breit mit einzubinden, sagte sie.

"Die Pflegenden haben entschieden. Sie wollen eine Pflegekammer in Bayern. Damit steht der Gründung einer Pflegekammer nichts mehr im Weg", sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.) und Vorsitzende der Bay. Arge zur Bekanntgabe der Umfrageergebnisse.

Andere Töne kamen naturgemäß vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Bayerns bpa-Landesvorsitzender Kai A. Kasri: "Rund 500 Pflegekräfte – also 50 Prozent der vom Ministerium Befragten – stimmen der Zwangsverkammerung der gesamten Pflegebranche in Bayern zu. Gegen die Einrichtung einer Pflegekammer votierten hingegen über 2.000 Pflegende erst kürzlich in einer Umfrage der Arbeitgeberverbände, des bpa, der Wohlfahrt und der Gewerkschaft Verdi."

Die Idee zu einer Pflegekammer stammt von Ex-Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). Ein Ziel ist, dass das Pflegepersonal ähnlich viel Einfluss bekommt wie Ärzte und Apotheker, die in Kammern organisiert sind. Anders als in Berufsverbänden, in denen Pflegekräfte freiwillig organisiert sind, würde in der Kammer dann aber eine Zwangsmitgliedschaft gelten.

Auch in Berlin formiert sich der Wunsch nach einer Pflegekammer - folgt man den Organisatoren des Fachtages "Pflegekammer – ein Modell für Berlin?" vom 2.Dezember. Mario Czaja (CDU), Senator für Gesundheit und Soziales und Befürworter einer Pflegekammer, ging es um das Wie der Befragung, nicht um das Ob. Trotz kurzer Vorlaufzeit folgten etwa 450 Interessierte der Einladung von Senatsverwaltung und Landespflegerat. Bei der Abstimmung am Ende signalisierten fast alle: "Pflegekammer Berlin – Ich bin dafür". Senator Czaja will beim nächsten Berliner Pflegekongress im Juli 2014 über den Zwischenstand berichten.

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