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Behandlungspflege: Mit Widerspruch zum Recht

19.01.2016
Pflegerechtsexpertin Julia Lückhoff schreibt regelmäßig Beiträge für die Zeitschrift Häusliche Pflege. Foto: Alexander Heitmann

Pflegerechtsexpertin Julia Lückhoff schreibt regelmäßig Beiträge für die Zeitschrift Häusliche Pflege. Foto: Alexander Heitmann

Es ist nichts Neues: Nach wie vor lehnen Krankenkassen massenweise Verordnungen häuslicher Krankenpflege zu Unrecht ab. Weil sich nur wenige Patienten wehren, geht die Strategie der Kassen zu oft auf. Lesen Sie, was Pflegerechtsexpertin Julia Lückhoff rät.

Ablehnungsgründe wie unvollständig ausgefüllte Verordnungen, nicht vorgelegte Wunddokumentationen oder nicht fristgerecht eingereichte Verordnungen dürften jedem ambulanten Dienst bekannt sein. Die Leistungen müssen aber erbracht werden, die Patienten trauen sich nicht, einen Widerspruch zu schreiben und ambulante Dienste erbringen die Leistungen dann zum Teil unentgeltlich. Das wissen auch die Krankenkassen und lehnen ärztliche Verordnungen mit häufig offensichtlich rechtswidrigen Begründungen ab. Die Patienten resignieren und suchen die Schuld bei den Pflegediensten, weiß Pflegerechtsexpertin Julia Lückhoff von der Fachkanzlei für die Sozialwirtschaft Iffland Wischnewski, Darmstadt.

Pflegerechtsexpertin Lückhoff rät Pflegediensten zu folgender Strategie:

"Ermutigen Sie Ihre Patienten, sich anwaltlich beraten zu lassen und dann gegen jede zu Unrecht abgelehnte Verordnung mit einem Widerspruch vorzugehen. Die meisten Widersprüche führen schnell zum Erfolg. Wenn die Krankenkasse mehr Anwaltskosten zahlt, als sie durch die Ablehnung einsparen kann, ändert sich die Genehmigungspraxis meist grundlegend. Halten die Krankenkassen die Fristen zur Entscheidung über die Anträge häuslicher Krankenpflege nicht ein, raten Sie Ihren Patienten, bei deren Krankenkassen die Erstattung der entstandenen Kosten gelten zu machen. Entscheiden die Krankenkassen nach Fristablauf, ist diese Ablehnung schon aufgrund der Nichteinhaltung der Frist rechtswidrig und mit einem Widerspruch erfolgreich anzugreifen."

Mehr zum Thema lesesn Sie in der Zeitschrift Häusliche Pflege 1/2016 in der Rubrik Recht & Gesetz.

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