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Pflege-TÜV

Reform soll Qualitätsunterschiede von Einrichtungen sichtbar machen

31.07.2018
Der reformierte Pflege-TÜV werde Pflegeeinrichtungen nicht mehr mit Zahlen bewerten, so der Wissenschaftler Klaus Wingenfeld.

<paragraph align="right">Foto: Susanne El-Nawab</paragraph>

Der reformierte Pflege-TÜV werde Pflegeeinrichtungen nicht mehr mit Zahlen bewerten, so der Wissenschaftler Klaus Wingenfeld.

Foto: Susanne El-Nawab

Der reformierte Pflege-TÜV soll Pflegeeinrichtungen klarer bewerten, hat der Wissenschaflter Klaus Wingenfeld jetzt gegenüber der Deutschen Presse Agentur erklärt. Zuvor habe es den Bewertungen durch den MDK an Aussagekraft gemangelt. Ein Abschlussbericht der Forschungsgruppe soll dem Qualitätsausschuss bis Ende Juli vorgelegt werden.

Es solle jetzt geschaut werden, wie gut die Pflege wirklich ist, festgemacht an bestimmten Kriterien: Wie häufig sind Sturzverletzungen? Liegen sich Pflegebedürftige wund? Wie hat sich ihre Mobilität binnen der letzten sechs Monate entwickelt? Als Grundlage der künftigen Bewertungen müssten die Einrichtungen die entsprechenden Werte erst einmal erfassen, so der Wissenschaftler der Universität Bielefeld.

Das Ergebnis solle letztlich Qualitätsunterschiede und -defizite sichtbar machen. Bundesweite Durchschnittsnoten von 1,2 (Juli 2018), gehörten dann der Vergangenheit an. Stattdessen könnte ein System aus fünf Bewertungen eingeführt werden: weit über Durchschnitt; etwas über Durchschnitt; nah am Durchschnitt; etwas unter Durchschnitt; weit unter Durchschnitt.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz lobte die Vorschläge zwar als wichtig und richtig, "doch mit der Umsetzung sind die Krankenkassen und die Betreiber beauftragt", sagte Vorstand Eugen Brysch. Im Qualitätsausschuss sei also mit dem Widerstand der Lobbyisten der Pflegedienste und Heime zu rechnen.

Im August wolle der Qualitätsausschuss den Bericht der Wissenschaftler abnehmen. Dann solle auch veröffentlicht werden, wie genau der neue Pflege-TÜV aussehe, so ein Sprecher des Kassen-Spitzenverbands. Endgültig einführen will die Bundesregierung die neue Version des Pflege-TÜV für stationäre Pflegeeinrichtungen in gut einem Jahr. "Wir gehen davon aus, dass im Herbst 2019 mit dem Regelbetrieb begonnen wird", so eine Sprecherin des Gesundheitsressorts. Ein neues Verfahren für die Ambulanten Dienste solle bald darauf folgen.

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