Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Sozialexperte fordert: Besserverdienende s...

Finanzierung

Sozialexperte fordert: Besserverdienende sollen an Pflegekosten beteiligt werden

18.01.2019
Prof. Dr. Martin Werding ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfamilienministeriums und im Arbeitskreis Finanzwissenschaft des Bundesfinanzministeriums.

Foto: Konrad Adenauer Stiftung

Prof. Dr. Martin Werding ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfamilienministeriums und im Arbeitskreis Finanzwissenschaft des Bundesfinanzministeriums.

Foto: Konrad Adenauer Stiftung

Der Bochumer Ökonom Martin Werding spricht sich im aktuellen "Spiegel" für die Einführung eines Steuerzuschusses in der gesetzlichen Pflegeversicherung aus.

"Mit Steuermitteln kann man Besserverdienende an der Finanzierung der Pflegekassen beteiligen - unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind", sagte der Sozialexperte, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesfamilienministeriums, dem "Spiegel", wie das Nachrichtenmagazin vorab meldete.

Werding unterstützt damit im Grundsatz einen Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Auch die gesetzlichen Kassen fordern für die Pflege einen Steuerzuschuss, wie es ihn bereits in der Renten- und Krankenversicherung gibt. Werding argumentiert, die Pflegekasse sorge für eine "ausgeprägte Umverteilung", da die Beitragshöhe vom Einkommen abhängig sei, Leistungsansprüche aber für alle Versicherten gleich seien. Dieses Prinzip sei derzeit "seltsam durchlöchert", da die Höhe der Beiträge durch eine Bemessungsgrenze gedeckelt sei und weil sich Gutverdiener aus der gesetzlichen Pflegeversicherung verabschieden könnten. Ein Steuerzuschuss könnte dieses Gerechtigkeitsproblem lösen.

Zur Finanzierung empfiehlt Werding laut "Spiegel", auf Einnahmen aus der progressiven Einkommensteuer zurückzugreifen. Damit würde mehr Umverteilung erreicht. Der Pflegekasse drohen finanzielle Engpässe; einer Studie zufolge wird der Beitragssatz von derzeit 3,05 Prozent bis 2045 auf 4,25 Prozent steigen.

Facebook

Verwandte Artikel:

TIPP

ALTENPFLEGE-Messe 2018

Weniger offene Stellen in der Altenpflege

Spahn beruft neue Sachverständige

Studie: Deutschland braucht mehr altersgerechte Wohnungen

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Fernlehrgang

Veranstaltungen

AltenpflegeKongresse 2019 / 2020

Produkt

Leistungskataloge und Vergütungen SGB XI 2018

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

August 2019

Ein Stück vom Kuchen
Betreuungsdienste dürfen pflegen – was das für ambulante Pflegedienste bedeutet

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegpartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts