Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Spahn stellt klar: Zweistellige Renditen?...

Regulierungen im Pflegemarkt

Spahn stellt klar: Zweistellige Renditen? Eher nicht!

16.08.2018
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Foto:epd/Rolf Zoellner

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Foto:epd/Rolf Zoellner

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat geplante Regulierungen im Pflegemarkt gegen Kritik verteidigt. Zweistellige Gewinnerwartungen könnten fast nur durch vorsätzliches Absenken der Versorgungsqualität zustande kommen, erklärte er im  "Handelsblatt".

Er hinterfragte in einem Gastbeitrag, ob ein "kapitalmarktgetriebenes Fokussieren auf zweistellige Renditeerwartungen" angemessen sei. Angesichts der personalintensiven Pflegebranche laute seine Antwort: "Eher nicht!"

Solche Gewinnerwartungen könnten fast nur durch vorsätzliches Absenken der Versorgungsqualität zustande kommen, erklärte Spahn. Darunter müssten die Pflegebedürftigen leiden. Sie seien keine normalen Kunden, die ihre Rechte durchsetzen können, sondern alt, krank oder dement. Sie hätten einen Anspruch auf Versorgung, den der Gesetzgeber sichern müsse. Aus Sicht des Pflegepersonals indes bedeuteten überzogene Gewinnerwartungen "Dauerstress, Krankheit, Selbstausbeutung in einem eh schon sehr fordernden Beruf". Deswegen brauche es Untergrenzen für die Personalausstattung und einen verbindlichen Rahmen für die Bezahlung in der Pflege.

Die Koalition führe in der Pflege keineswegs den Sozialismus ein und gebe sich auch nicht "Enteignungsfantasien" hin, hielt Spahn seinen Kritikern aus der privaten Pflegebranche entgegen. Mit Verweis auf den Koalitionspartner SPD fügte er hinzu, es habe bei der Bundestagswahl 2017 "kein Wählermandat für eine Ausweitung des Marktcharakters der Pflege gegeben".

Vielmehr gebe es einen weitgehenden gesellschaftlichen Konsens zur Stärkung der Pflegeleistungen und die Bereitschaft, dafür auch mehr zu bezahlen, argumentierte Spahn: "Auch der liberale Kosmopolit und der mittelständische Unternehmer wollen eine gute Versorgung im Alter - und in jedem Fall auch für ihre pflegebedürftigen Eltern."

Facebook

Weiterführende Links:

Gastbeitrag von Jens Spahn im Handelsblatt

Verwandte Artikel:

Häusliche Pflege Innovationspreis 2018: Jetzt noch bewerben!

Rothgang kritisiert Anwerbung ausländischer Pflegekräfte

Personalmangel in der ambulanten Pflege spitzt sich zu

Milliardenmarkt ambulante Intensivpflege

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Innovationskonferenz – Wirtschaftlichkeit und Personalkonzepte

Veranstaltungen

Bundeskonferenz Wohnen in Gemeinschaft 2018

Veranstaltungen

Häusliche Pflege Managertag Herbst 2018

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo

April 2020

COVID-19
Sicher durch die Krise kommen

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

pflegepartner

Das Magazin für pflegende Angehörige

pflegepartner

Richtig beraten -
mit pflegepartner

pflegepartner unterstützt Sie bei der Beratung pflegender Angehöriger und stärkt das Marketing Ihres Pflegedienstes mit hochwertigen Inhalten, die überzeugen. Schaffen Sie Vertrauen - mit pflegepartner!


Werfen Sie hier einen Blick ins Heft!

Bestellen Sie hier Ihr Kundenmagazin!

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts