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Personalmangel

Westerfellhaus warnt vor Pflegekraftexit

11.12.2018
v.l.: Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der PTHV; Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät; Staatssekretär Andreas Westerfellhaus; Sr. M. Basina Kloos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Hildegard-Stiftung und Vorstandsmitglied der Edith-Stein Trägerstiftung; Maria Heine, Mitglied des Vorstandes der Marienhaus Stiftung; Dr. Heinz-Jürgen Scheidt, Vorsitzender des Vorstandes der Marienhaus Stiftung; Prof. Dr. Frank Weidner, Lehrstuhl für Pflegewissenschaft, P. Helmut Scharler SAC, Provinzial der Pallottiner /

Foto: Timo Kessler

v.l.: Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der PTHV; Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät; Staatssekretär Andreas Westerfellhaus; Sr. M. Basina Kloos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Hildegard-Stiftung und Vorstandsmitglied der Edith-Stein Trägerstiftung; Maria Heine, Mitglied des Vorstandes der Marienhaus Stiftung; Dr. Heinz-Jürgen Scheidt, Vorsitzender des Vorstandes der Marienhaus Stiftung; Prof. Dr. Frank Weidner, Lehrstuhl für Pflegewissenschaft, P. Helmut Scharler SAC, Provinzial der Pallottiner /

Foto: Timo Kessler

Im Rahmen des diesjährigen Patronatsfestes der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) sprach während des Festaktes am 7.12.2018 Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, zum Thema "Aktuelle Herausforderungen der Pflegepolitik".

In seinem Vortrag umriss Staatssekretär Andreas Westerfellhaus die gegenwärtigen Herausforderungen der Pflegepolitik: Pflegefachkräftemangel, aber auch technische Entwicklungen, Weiterentwicklung des Berufsbildes und vielfältige Wandlungen der Gesellschaft. "Die Bedeutung der Pflege muss einen anderen Stellenwert bekommen. Dafür habe ich mich immer eingesetzt", sagte der Staatssekretär. "Auch für die neue generalistische Ausbildung."

Er betonte die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit auf Augenhöhe aller Gesundheitsberufe. "Professionelle Pflegekräfte sind nicht nur wichtig wegen der steigenden Nachfrage, sondern auch weil ihre Kompetenzen in der Versorgung immer wichtiger werden." Der Teufelskreis des Fachkräftemangels, des "Pflegekraftexits", müsse schnell gestoppt werden: Das Fachpersonal wandere ab in andere Länder oder Branchen, in denen die Rahmenbedingungen besser seien. Zudem erwarteten Pflegekräfte zu Recht eine Berufsautonomie, die momentan ausbaufähig sei. Daher müsse es Ziel sein, die Attraktivität des Berufsbildes und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Es gehe um eine sichere Patientenversorgung.
Er wies darauf hin, dass bereits wichtige Schritte gesetzlich angegangen worden seien: Das Sofortprogramm Pflege sieht Stellen für 13.000 zusätzliche Pflegefachkräfte vor, die Digitalisierung im Bereich der Pflege wird gefördert, eine Refinanzierung der Tariflöhne wurde ermöglicht, ebenso eine finanzielle Unterstützung der Kinderbetreuung und Rehabilitationsmöglichkeiten für pflegende Angehörige wurde verankert.
Ziel sei es, die Hochschulen und Pflegefachschulen fit zu machen für das, was kommt. "Das Augenmerk muss auch auf die akademische Weiterbildung gerichtet werden", betonte Andreas Westerfellhaus. Es gehe nicht um Machtverschiebung zwischen Ärzten und Pflegern, sondern um die Patientensicherheit. "Die Etablierung einer Pflegewissenschaft ist nicht mehr umkehrbar, man kann darauf nicht mehr verzichten." Ziel sei nicht die Schaffung von "little doctors", sondern von "big nurses". Er schloss seinen Vortrag mit den Worten: "Meine Unterstützung für Ihre Arbeit und Ihre Anliegen haben Sie!"

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