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Tagung

Wohnen 2040: Hamburger Nachbarschaftskonzepte

22.08.2018
Das Projekt AGQua hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk innerhalb der Nachbarschaft aufzubauen.

Grafik: AGQua

Das Projekt AGQua hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk innerhalb der Nachbarschaft aufzubauen.

Grafik: AGQua

Die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH (GWHH) hat gemeinsam mit dem EU‐geförderten Projekt "AGQua ‐ Aktive und Gesunde Quartiere Uhlenhorst und Rübenkamp" am 20. August eine Tagung "Einen alten Baum verpflanzt man nicht ‐ Wohnvisionen 2040" durchgeführt.

Ziel der Veranstaltung war es, Ideen zu entwickeln und auszutauschen, die es Menschen im Alter erlauben, möglichst lange in der eigenen Wohnung im angestammten Quartier zu verbleiben und selbstbestimmt zu leben. Keynote‐Speaker war Bundesminister a.D. Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Er mahnte, dass Menschen das Thema, wie sie im Alter leben wollten, nicht zu spät in ihrer Familie thematisieren sollten. Durch Umbauten der Wohnung könnten diese rechtzeitig seniorengerecht gestaltet werden. Viel Wert legte Müntefering darauf, dass soziale Kontakte in der Nachbarschaft ermöglicht und gepflegt werden sollten.

Mit "Auf Rädern zum Essen" stellte er eine Initiative vor, bei der ein regelmäßiges Angebot für Senioren zu gemeinsamen Mittagessen und intensiven Gesprächen geführt hätte. Neben den sozialen Aspekten von älteren Menschen betonte Müntefering jedoch auch die Bedeutung von körperlicher Aktivität für ein gutes Leben
im Alter: "Das Bewegen der Beine ernährt das Gehirn."

In ihrer Begrüßung wies Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer‐Storcks darauf hin, dass die Stadt Hamburg dem selbstbestimmten Wohnen im Alter hohe Bedeutung zuschreibe und Maßnahmen für den Einbau von technischen Assistenzsystemen in Wohnungen auch durch die Gesundheitsbehörde gefördert würden. Sie begrüßte, dass sich in Hamburg mehrere Projekte mit neuen Ansätzen für das Wohnen im Alter beschäftigten, bei denen gerade die aktive Einbindung älterer Menschen von besonderer Bedeutung sei.

Die Bewohner von heute entdecken immer mehr den Wert von Nachbarschaft. Dies stellte Prof. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen aus Hamburg fest. "Der Anteil der Bevölkerung der über 60‐Jährigen nimmt in den kommenden Jahren im Verhältnis zu den unter 20‐Jährigen stark zu. Daher wird Service‐Wohnen mit Dienstleistungen im Haus stärker nachgefragt werden. Doch mit zunehmendem Alter und vor allem in Ein‐Personen‐Haushalten wird die Bedeutung, Zusammen zu rücken immer wichtiger, da man zunehmend aufeinander angewiesen ist."

Joachim Seeger aus dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat verwies darauf, dass von den rund 40 Millionen Wohnungen in Deutschland erst gut 800.000 seniorengerecht seien, tatsächlich aber bis 2030 2,9 Millionen derart ausgestattete Wohnungen erforderlich seien. Er warb daher für die Inanspruchnahme der vielfältigen Förderprogramme des Bundes.

Prof. Uta Gaidys von der HAW berichtete von einer Befragung im Projekt "AGQua ‐ Aktive und Gesunde Quartiere Uhlenhorst und Rübenkamp". Hierbei zeigte sich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Quartiere technischen Entwicklungen sehr positiv gegenüber stehen, sie aber technische und soziale Aspekte gleichwertig für das Wohnen im Alter ansehen. Dies bestärkt das Projektteam, neben dem technischen Ausbau der Wohnungen die Nachbarschaftskomponente zu fördern und Menschen zu unterstützen, sich um ihre eigene Gesundheit zu kümmern.

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