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Zweiter Pflegebericht des Medizinischen Dienstes: Pflegequalität muss weiter verbessert werden

01.10.2007

Die Pflegeeinrichtungen hätten erkennbare Anstrengungen unternommen, um die Pflegequalität in den Pflegeeinrichtungen weiterzuentwickeln, stellen MDS und Pflegekassen fest. Allerdings gebe es nachwie vor zum Teil erhebliche Qualitätsdefizite und deshalb deutlichen Handlungsbedarf. Bei den MDK-Qualitätsprüfungen wird die Pflegedokumentation daraufhin analysiert, ob die Schritte des Pflegeprozesses nachvollziehbar sind. Im Vergleich zum ersten Bericht aus dem Jahr 2004 sind bei wichtigen Versorgungskriterien Verbesserungen eingetreten. Fanden die MDK-Gutachter im Jahre 2003 noch bei rund 37 Prozent der von ambulanten Diensten betreuten Pflegebedürftigen und bei 41 Prozent der Pflegeheimbewohner Defizite bei der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung, reduzierten sich diese Werte auf knapp 30 Prozent im ambulanten und zirka 34 Prozent im stationären Bereich. Bei zehn Prozent der untersuchten Heimbewohner (2003: 17,4 Prozent) stellten die Gutachter allerdings gesundheitliche Schädigungen und damit einen akut unzureichenden Pflegezustand fest. Im ambulanten Bereich war nach den Feststellungen des Medizinischen Dienstes der Pflegezustand bei immerhin noch 5,7 Prozent der untersuchten Pflegebedürftigen unzureichend (2003: 8,8 Prozent). Der Bericht zeige, so MDS und Pflegekassen, dass es neben guten auch sehr schlechte Einrichtungen gebe. Alle in der Pflege Beteiligten seien gefordert, Qualitätsverbesserungen im Interesse der Pflegebedürftigen zu erreichen. Die Ergebnisse zeigten, dass externe Qualitätsprüfungen weiter nötig seien. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßte die "positiven Trends" im zweiten Pflegequalitätsbericht, aus dem hervorgehe, "dass der weitaus größte Teil der Pflegebedürftigen gut versorgt wird und mit ihrer Pflege zufrieden sind". Die im Bericht dargestellten Mängel seien als Aufforderung zu weiteren Qualitätsanstrengungen der Leistungserbringer zu interpretieren. Allerdings müssten auch Politik und Kassen dafür sorgen, dass entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der 2. MDS-Pflegequalitätsbericht als Download im Internet: www.vincentz.net/ahdownload/downloads_ambulant.cfm#Richtlinienpapiere

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