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19. Jan 2021 | News

Bayern: Impfung in Häuslichkeit noch schwierig

Pflegebedürftige und ältere Menschen, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben, gehen bei der Impfung gegen das Coronavirus in Bayern bislang oft leer aus. "Die Impfung nicht mobiler pflegebedürftiger Personen soll durch mobile Impfteams erfolgen", erklärte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums. "Die Eigenschaften der derzeit vorhandenen Impfstoffe erschweren jedoch eine Verimpfung im häuslichen Umfeld, so dass derzeit Impfungen insbesondere in Pflegeeinrichtungen und in Impfzentren durchgeführt werden."
Eine Ampulle des Herstellers Biontech enthält immer mehrere Impfdosen. Sobald diese geöffnet ist, müssen alle Impfdosen sofort geimpft werden.
Foto: Adobe Stock/Wolfilser

Das hat vor allem logistische Gründe: Eine Ampulle des Herstellers Biontech enthält immer mehrere Impfdosen. Sobald diese geöffnet ist, müssen alle Impfdosen sofort geimpft werden. Impfteams können also nicht mit angebrochenen Ampullen von Haus zu Haus fahren, weil die Impfdosen sonst verfallen würden. Wer selbst nicht zum Impfzentrum kommen kann, ist deshalb vorerst darauf angewiesen, dass ihn Angehörige oder Nachbarn zum Impfzentrum fahren. 

Aber auch in Heimen und Impfzentren müssen gerade viele Termine wieder abgesagt werden, weil es Verzögerungen bei der Lieferung des Impfstoffs gibt. In Bayern sollen laut Gesundheitsministerium bis zum 15. Februar vier Lieferungen eintreffen – nun mit insgesamt 13 Prozent weniger Impfstoff als geplant. Bei den Erstimpfungen komme es deshalb zu Verzögerungen und Verschiebungen. (dpa)

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