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23. Feb 2021 | Politik

Förderprogramm für Generationenhäuser

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ein neues Programm zur Unterstützung von Mehrgenerationenhäusern gestartet. Damit werde die Laufzeit der Förderung für die rund 530 Begegnungsorte bis 2028 sichergestellt, teilte das Ministerium jetzt in Berlin mit. Das "Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander - Füreinander" sei Teil des gesamtdeutschen Fördersystems, das strukturschwache Regionen langfristig unterstütze, hieß es.

Mehrgenerationenhäuser seien "ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur unseres Landes, erklärte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.
Adobe Stock/tonkiti

Mehrgenerationenhäuser sind Orte, an denen sich jüngere und ältere Menschen begegnen und das Miteinander der Generationen aktiv leben können. Diese Häuser seien "ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur unseres Landes. Sie stärken den Zusammenhalt vor Ort und haben mit ihren vielen ehrenamtlich Aktiven gerade während der Pandemie gezeigt, dass soziale Nähe trotz räumlicher Distanz möglich ist", sagte Giffey.

Ziel der Förderung sei es, den sozialen Zusammenhalt weiter zu stärken, digitale Kompetenzen zu fördern und sich für ökologische Nachhaltigkeit zu engagieren. "Die Mehrgenerationenhäuser sind großartige Orte dafür", betonte die Ministerin. Mit vielfältigen Informations-, Beratungs- und Begegnungsangeboten böten sie Raum für gemeinsame Aktivitäten, förderten das freiwillige Engagement aller Altersgruppen und stärkten das nachbarschaftliche Miteinander.

Mit Beginn der neuen Förderphase geht das Ministerium zudem eine Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein. Ziel sei es, die Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration und der Beschäftigungsförderung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Pflege auszubauen.

Für die Jahre 2020 und 2021 stünden insgesamt 22,95 Millionen Euro als Fördergelder des Bundes bereit. Dadurch konnte der Bundeszuschuss für die Mehrgenerationenhäuser auf 40.000 Euro angehoben werden. Das solle auch für 2022 so gelten, hieß es. (epd)

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