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16. Feb 2021 | Politik

Assistenten befürchten Einschränkungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht in einem Eckpunktepapier zur Pflegereform 2021 künftig ein so genanntes Entlastungsbudget von 3300 Euro vor, das pflegende Angehörige flexibel einsetzen können. Doch das, was auf den ersten Blick wie eine Erhöhung der bisherigen Leistungen und Vereinfachung der Pflege wirkt, "ist eine Mogelpackung", kritisiert Carolin Favretto, Vorsitzende der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD).
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Professionelle Senioren-Assistenten begleiten und unterstützen Senioren und hilfsbedürftige Menschen in ihrem Alltag, leisten Hilfe zur Selbsthilfe und entlasten die Pflegenden.
Foto: AdobeStock_Robert Kneschke

"Denn letztlich wird das Budget für die stundenweise Verhinderungspflege stark eingeschränkt und damit auch die Möglichkeiten einer unkomplizierten und qualifizierten Hilfe zu Hause - beispielsweise durch Senioren-Assistenten", befürchtet Favretto.

Laut einem Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums sollen ab Juli 2022 jedoch für die stundenweise Verhinderungspflege durch eine Ersatzpflegeperson nur noch maximal 40 Prozent des Budgets eingesetzt werden können. 60 Prozent sollen der Ersatzpflege im Fall einer längeren Verhinderung der privaten Pflegeperson vorbehalten bleiben. "Das ist nicht akzeptabel", stellt Carolin Favretto fest.

"Denn für Pflegende ist gerade die stundenweise Vertretung im Pflegealltag enorm wichtig. Alltag ist oft nicht planbar, irgendetwas kommt schnell mal dazwischen. Dann können Senioren-Assistenten einspringen und stundenweise und unkompliziert Hilfe leisten, so dass die Familie die zu betreuende Person in guten Händen weiß."

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